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Schweinefleischverbot

 
Was könnte die Ursache dafür sein?


Im Namen Allahs, des Allgütigen,des Allbarmherzigen. Alles Lob gebührt den Herrnder Welten. 
ER hat die Erde zum besten geschaffen, woraus wir Menschen unseren Nutzen ziehen können.

Warum ist Schweinefleisch verboten?  Diese Frage ist eine der meist gestelltesten Fragen an die Muslime. Ob wohl die Juden genauso davon betroffen sind, wird doch diese Frage nur den Muslimen gestellt. Das Verbot des Schweinefleischgenusses, geht bis auf Moses zurück.

Altes Testament   3. Mose 11  Vers 4
Nur diese dürft ihr nicht essen...
weiter in Vers 7 ...das Schwein
wieter Vers 8 ...vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.
Quran:    Sure 2  Vers 173 Verboten hat ER euch nur (den Genuß von) natürlich Verendeten, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Gott angerufen worden ist.


Bevor wir uns dem wissenschaftlichen Teil dieses Verbotes widmen, soll erst mal eins klar gestellt sein. Egalob wir den Sinn des Verbotes verstehen oder nicht, an aller erster Stelle kommt:Wir sind zum Gehorsam gegen über unserem Schöpfer verpflichtet! Dieser Gehorsam verbietet uns aber nicht, Nachforschungen anzustellen: warum ist uns dieses Verbot auferlegt worden? Einige Verbote teilt uns GOTT DER WEISE mit, warum ER uns jenes verbietet. Bei anderen Verboten, teilt ER uns SEINE Beweggründe nicht mit. Das soll uns Menschen aber nicht dazu verleiten, die Gebote die wir nicht nachvollziehen können, zu mißachten, nur weil wir den Sinn des Verbotes nicht verstehen 

Sure 2  Vers 219
Sie befragen dich über Berauschendes und Glücksspiel.Sprich: In beiden liegt großes Übel und Nutzen für dieMenschen. Doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen
Hier erkennen wir Gottes Fürsorge für uns Menschen.Der Alkohol kann uns als Medizin dienen, aber es gibt genug andere Stoffe, die den Alkohol ersetzen. Darum hat Gott den Alkohol ganz Verboten, weil wir den Nutzen, den wir aus dem Alkohol ziehen können, in anderen Produkten auch finden können, die keine schädliche und üble Eigenschaften besitzen. 

Hier legt GOTT DER KENNER DES VERBORGENEN den Grund desVerbotes dar. Haben wir nicht menschliche Gesetze, deren Sinn wir nicht begreifen, und trotzdem beachten wir sie? Wir beachten sie aber nur deshalb, weil uns bewußt ist, das bei Nichtachtung der Gesetze uns Konsequenzen drohen. 

Wir Muslime haben allerdings Festgestellt, wenn GOTT DER ERHABENE uns etwas auferlegt, daß es sich hier um kein Gebot der Spielerei handelt. Alle Verbote sind Elhamdulillah  von Allah aufs schönste Bedacht. 

Es ist schon sehr unverschämt, wenn man die Behauptung aufwirft, ja damals gab es keine Möglichkeit, das Fleisch zu kühlen. Heute aber gibt es Kühlschränke, und daher ist das Verbot hinfällig. 

Das Unverschämte daran ist: die Weisheit Gottes in Frage zu stellen. Ist den Gott, der diese Welt mit soviel Sorgfalt und Liebe erschaffen hat, nicht in der Lage zu wissen, was nach zweitausend Jahren sein wird?.

Die Natur ist so aufs beste abgestimmt, das Pflanzen, Tiere und Menschen in bester Harmonie zusammen, und neben einander Leben können. Und dieser Gott, weiß nicht, was die Zukunft bringen wird? Wenn es so wäre, die Welt wäre schon lange kaputt gegangen. Nur DER ALLWISSENHEIT UND ALLWEISHEIT GOTTES ist es zu verdanken, dass die Welt eben immer noch existiert. Und ausgerechnet am Schwein irrt sich Gott! 

Von diesen Gedanken, sollte derjenige, der das Schweinefleischverbot nicht versteht, abschied nehmen. 

Nach der Aussage des Alten Testaments, dürften die Christen, die sich ja als Nachfolger des Judentum sehen, auch kein Schweinefleisch essen. Jesus selbst aß kein Schweinefleisch und die Getreuen Jesus ebenfalls nicht. Das Schweinefleischverbot sowie die Beschneidung des Mannes, hob erst Paulus in Streitgesprächen, mit der Jerusalemer Urgemeinde,auf. 

Die Offenbarung des Johannes Kapitel 22 Vers 19
Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum desLebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschriebensteht.
Wie kann Paulus, der kein Zeitzeuge Jesus war, Verbote aufheben, die Jesus selber nicht aufgehoben hat. Die Apostel, die mit Jesus waren, hielten sich alle an die Gebote des Alten Testamentes.

Paulus argumentierte: nicht was in den Mund hineingeht, ist schlecht, sondern was aus dem Munde herausgeht. Mit seiner Erklärung spricht er schon etwas Logisches an, das berechtigt ihn aber trotzdem nicht, Gottes Gebote nach seinen Verständnis auszulegen, und als Konsequenz seines Verstandes, Verbote aufzuheben, die selbst Jesus nicht aufhob. Wie kann den ein Anhänger Jesus besser sein, als der Meister? Und gerade erst dann, wie im Fall der Christen, die aus Jesus ja einen Gott gemacht haben. 

Hat Jesus als Gott vergessen, ein Gebot aufzuheben, und bedient sich dann eines Boten, der seine Anhänger Verfolgte und töten lies? 

Seltsam ist es auch, das es christliche Freikirchen gibt, die sich an das Schweinefleischverbot halten, wie die Kopten.

Wie kann ein Volk rechtgeleitet sein, dass Gottes Gebote nach belieben und eigenen Verständnis, ändert. Wenn man den Grund nicht weiß, so sollte einfach der Gehorsam Gottgegenüber ausreichen, um am Verbot festzuhalten. 

Was kann man aus heutiger wissenschaftlicher Sicht, über das Schweinefleisch Aussagen, um die Fürsorge Gottes 
gegenüber dem Menschen, besser verstehen zu können? 

Schon im 2. Weltkrieg befaßte man sich unfreiwillig mit den Essensgewohnheiten der Soldaten. Unter dem Generalfeldmarschall Rommel erkrankten sehr viele Soldaten an Geschwüren der Unterschenkel, Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung, akute Darmerkrankungen, akute Ekzeme, Furunkel. Durch die übermäßige Zahl der Erkrankungen, fielen sehr viele Soldaten aus. Man versuchte Anfangs die Herkömmlichen Heilmethoden anzuwenden, aber diese liefen meist fehl, und nahmen viel Zeit in Anspruch, was der Krieg sich nicht leisten konnte. 

Weil diese Krankheitssymptome bei der heimischen Bevölkerung nicht auftraten, ging man daran, den Soldaten schweineloses Essen zu verabreichen. Und siehe da, das Krankheitsbild ging plötzlich zurück. 

Das Schwein wird mit Krankheitserregern geboren. Wenn das Schwein sein natürliches Leben ausleben könnte, so würde sich schon nach einigen Jahren Geschwülste am Körper feststellen lassen. Das Schwein wird aber vorher von den Menschen geschlachtet, und verzehrt. Diese Krankheitserreger, die im Schweinefleisch enthalten sind, gehen mit dem plötzlichen Tod, durchs Schlachten, nicht kaputt. Auch die spätere Behandlung des Fleisches durch braten oder kochen, töten die Bakterien nicht ganz ab. So geht ein Teil der Krankheitserregerin den menschlichen Körper über. 
Im Menschen nun haben diese Bakterien wieder einen neuen Lebensraum bekommen, und setzen ihr Werk fort. In den westlichen Ländern gibt es viele Krankheiten, die in islamischen Ländern gar nicht oder nur kaum vorkommen. 

(Für die Zweifler sei der momentane Rinderwahn genannt. Alles fing damit an, das in England verbrannte Tierkadaver zu Mehl verarbeitet wurde, welches man den Kühen ins Fressen beimischte. Obwohl das Tiermehl unter hocher Hitze gereiningt wurde, starben nicht alleKrankheitserreger ab. So verhält es sich beim Schwein auch.) 

Der Mensch ignoriert die Gebote Gottes, und handelt sich damit selber die Ursachen dieser Mißachtung ein.

Gott hat die Gebote, uns nicht  auferlegt, um uns zu ärgern. Wenn ER uns zum Spaß geschaffen hätte, dann hätten wir es sehr wohl schon lange zu spüren bekommen. Aber Gott kümmert sich um uns, obwohl wir IHM gegenüber sehr undankbar sind. Und dann bilden wir uns noch ein, wir wüssten es besser als der SCHÖPFER ALLER DINGE. Wie arrogant wir Menschen, uns unserem Schöpfer gegenüber verhalten?

Wann wollen wir endlich lernen und begreifen, dass Gottes mit uns nur zum besten meint. Obwohl ER es ja nicht müßte. Gott ist auf keinen von uns angewiesen. Wenn ER will, kann ER die Erde mit all dem was ER erschaffen hat von einen Augenblick zum anderen wieder zerstören. Aber Gott der Barmherzige versorgt uns mit den schönsten Dingen auf Erden, obwohl wir uns IHM gegenüber undankbar zeigen.

In neuerer Zeit ist ein zweiter Aspekt des Schweines bekannt geworden. Während auch heute noch die Wissenschaft davon ausgeht, dass der Mensch vom Affen abstammt, wird sich die Wissenschaft wohl bald einer anderen Theorie hingeben müssen. 

Der Menschstammt vom Schwein ab?
Dies klingt momentan weit hergeholt, aber wie wir sehen werden, ist dieser Gedanke der Überlegung wert.

Diese Ansichtsweise von der Menschwerdung der Evolution vertritt die aufgeklärte Menschheit. 

Was hat aber der Mensch und der Affe gemeinsam? Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild.


Das Innenleben dieser zwei Geschöpfeunterscheidet sich aber erheblich. Schon die Lebensgewohnheit der Beiden, trennt Welten. Für den "dummen" Menschen mag der Affe auch weiterhin als Vorfahren der Menschheit gelten, aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befaßt, stellt gleich Ungereimtheiten fest, und muß daher sehr an der Wissenschaft zweifeln. Für die Wissenschaft mag man ja noch Verständnis aufbringen, denn sie durchleuchten nur den Bereich, der sich erklären und beweisen läßt. Gottes Schöpfungsakt wird bei der Forschung der Wissenschaft nicht berücksichtigt. 

Den geistigen Zustand zwischen Mensch und Affen, brauche ich ja wohl nicht zu erläutern. Uns interessiert der innere Zustand des Körpers. 

Der Affe ißt nur Pflanzen, während der Mensch ein Allesfresser ist. Obwohl der Affe dem äußeren Erscheinungsbild den Menschen in gewisser Hinsicht gleicht, sind seine Organe für den menschlichen Nutzen nichts Wert. Man hat sehr schnell den Gedanken aufgegeben, den Menschen ein Herz oder eine Niere vom Affen einzupflanzen. DieAffenorgane, arbeiten anders als die menschlichen Organe. Jede Verpflanzungder Affenorgane auf den Menschen schlugen fehl. Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müßten seine Organe ja ähnlich sein? Wie kann das nur Möglich sein,dass der Mensch vom Affen abstammen soll, aber wenn man den Affen fürden Menschen nutzen will, paßt diese Übereinstimmung nicht mehr? Wie können die Wissenschaftler nur an einer solchen schwachen Theorie festhalten?

Anders sieht es schon beim Schwein aus. Das Schwein gleicht äußerlich nicht dem Menschen, aber seineOrgane passen mit den Organen des Menschen überein. In Japan hat man 1998 einem Menschen, ein Herz vom Schwein eingepflanzt. Es gibt zwar noch einige Probleme, die ein richtiges Ausnutzen der Organübertragung vom Schwein zum Menschen im Wege stehen, aber bei dem Tempo, den die Wissenschaft vorgibt, ist es nur noch eine Frage von ein paar Jahren. 

Niere, Leber, Herz, Lunge des Schweines, all diese Organe wird man in naher Zukunft den Menschen einpflanzen können. Wie wird die Theorie der Wissenschaft dann wohl ausschauen: Zuerst war der Mensch ein Schwein und ging in die äußerliche Form des Affen über, bis er schließlich ein Mensch wurde? Warum wollen die Menschen nicht akzeptieren, dass der Mensch eine sperate Schöpfung ist, die nicht aus der Tier-, oder Pflanzenwelt hervorging.

Was hat dies aber mit dem Verspeisendes Schweines zu tun?
Nur weil das Schwein den inneren Strukturen des Menschen Gleicht, soll man kein Schweinefleisch verzehren?

Wenn ein Mensch sich von solchen Dingen ernährt, die seinen Körper keinen Nutzen bringen, so wird der Körper früher oder später darunter leiden, und ihn krank machen. So verhält es sich beim Schwein!

Weil das Schwein auch ein Allesfresser ist, verbraucht es die Nährstoffe für seinen Körper, die für uns von Nutzen sein sollten. Das Schweinefleisch ist für uns ein Fleisch das für unseren Körper keine neuen Nährstoffe mehr bringt. Unser Körper hat von diesen Fleisch keinen Nutzen. Natürlich hat das Schweinefleisch Nährstoffe, und Vitamine, aber für unseren menschlichenKörper sind es verbrauchte Nährstoffe und Vitamine. 

Weil sich die westliche Welt, nicht ausschließlich vom Schweinefleisch ernährt, bekommt es die negativen Auswirkung des Schweinefleischgenusses nicht in dem vollen Umfang zu spüren. 

Der eine Körper ist stabiler, der andere labiler. Darum sind die Krankheitserscheinungen bei den Menschen auch sehr unterschiedlich. Es gibt so viele Krebsarten und an so vielen verschiedenen Körperstellen, das man nicht genau sagen kann, was der Auslöser für dieses Geschwürwar. 

Von den anderen Tieren, die wir Menschen auch verzehren, geht die Gefahr eben nicht aus. Das Rind, oder Schaf ist kein Allesfresser. Auch wenn wir fleischfressende Tiere verzehren, hat unser Körper einen Nutzen von den Nährstoffen. 

Kein anderes Tier, außer das Schwein, hat die gleichen Gene wie wir Menschen .
So ist für uns Menschen, auch nur das Schweinefleisch ein Problem. 

Es wird wohl die nahe Zukunft die Gebote der Bibel unddes Quran bestätigen, das der Mensch das Schwein nicht verzehren soll. Bis dahin aber, werden weiterhin Tausende Menschen mit den Folgeerscheinungen der Krankheiten leben müssen. Das ist aber auch der Preis dafür, dass der Mensch die Gebote Gottes nicht beachten will. 

Alle Gebote, DIE GOTT, DER WEISE dem Menschen auferlegt sind für uns Menschen von Nutzen.Wir müssen es nur begreifen würden. Würde der Mensch die Gebote Gottes beachten, blieb ihm viel Leid und Kummer erspart. 

Wir haben eine solche große Auswahl an Genußmitteln, warum müssen wir uns ausgerechnet die verbotenen Dinge aussuchen, die uns selber nur schaden bringen? 

Weil wir Gott in dieser Welt kein Respekt entgegenbringen, leiden wir im Diesseits, und durch unsere Arroganz und Dickköpfigkeit auch noch im Jenseits. 

Was hat Gott, der Barmherzige für uns nicht alles Vorbereitet. Ein Paradies mit unglaublichen schönen Dingen. Diese Erde ist im Gegensatz zum Paradies, wie eine heiße dürre Wüste. Außer heißen Sand findet man in der Wüste nichts. So werden wir es erfahren, wenn wir das Paradies sehen, gegebenenfalls die Bewohner des Paradieses sein werden. Und dieses herrliche Paradies schenken wir einfach her, weil wir nicht wahrhaben wollen, das Gott uns Gebote auferlegt,die zu unserem eigenen Vorteil sind. 

Darüber sollte man schon malgründlich Nachdenken! Noch lebst Du! Noch hast Du Zeit zum Handeln!

Ansar-Service 1999

 
Schweinefleisch und Gesundheit 

In letzter Zeit kamen gehäuft Anfragen von Lesern, die von uns eine Stellungnahme zum Genuß von Schweinefleisch haben wollten. Was sei gesünder, Rind oder Schwein? 

Aus diesem Grund findet Ihr hier nachstehend Auszüge aus der Broschüre "Schweinefleisch und Gesundheit" von Dr.med. Hans- Heinrich Reckeweg. Es handelt sich dabei um eine allgemeinverständliche Abhandlung über die Schädlichkeit des Schweinefleisches. 

Wer sich eingehender mit dem Thema befassen möchte, kann die Broschüre im Aurelia- Verlag Baden- Baden bestellen, ISBN- Nummer 3-922-907-06-7 bestellen.

Besonders gefährlich wirkt sich der Schweinefleischgenus in tropischen Gegenden aus, was sich u.a. auch zu erkennen gibt in Gegenden Afrikas, die bei dem gleichen Klima einerseits islamisch und in dem nahe daneben liegenden Gebiet von westlicher Zivilisation beherrscht wird. 

Die nach den Gesetzen des Islam lebende Bevölkerung ist gesund, während die nach westlichen zivilisatorischen Prinzipien lebende Bevölkerung alle typischen, durch Schweinefleischgenus bedingten Zivilisationskrankheiten aufweist. 

Dies gilt auch für verschiedene Stämme der im Himalaja- Gebiet wohnenden Hunsa. Die islamisch, schweinefleischfrei lebenden Stämme sind gesund und arbeiten bis ins höchste Alter als Träger für die zahlreichen Expeditionen, während die auf der anderen Seite des Tals lebenden, die Verhaltens- und Essensregeln des Islam nicht beachtenden Hundastämme von den üblichen Krankheiten geplagt werden. 

Es wäre daher ganz unmöglich, diesen Vortrag etwa in Saudi- Arabien, in Kairo, Pakistan, Algier, Tunis, Libyen oder in sonst irgendeinem anderen Staat anzubieten, in welchem der Islam die herrschende Religion ist. Man würde mir mit Recht entgegnen, dass man das, was ich zu sagen hätte, bereits seit vielen tausend Jahren wisse und beachte. Es sei so aktuell wie eh und je, und man würde nicht von diesen Prinzipien abweichen. 

Es ist bekannt, dass nicht nur den Juden, sondern besonders auch den Mohammedanern jeglicher Schweinefleischgenus strengstens verboten ist. Nun wird immer wieder eingewendet, dies seien von den Priestern verordnete religiös- hygienische Maßnahmen, die sich auf den Trichinengehalt des Schweinefleisches beziehen würden. Dem ist aber nun keineswegs so. 

Das geht allein schon aus einem unfreiwilligen Großexperiment hervor, von welchem authentisch von mehreren Arztkollegen als Teilnehmern berichtet wurde.
Während des zweiten Weltkrieges erkrankten im Nordafrika- Feldzug unter Generalfeldmarschall Rommel zunehmend die deutschen Soldaten an den sog. "tropischen Ulzera", d.h. an Geschwüren der Unterschenkel, welche kampfunfähig machten und einen längeren Lazarettaufenthalt sowie evtl. die Verbringung in die gemäßigten Zonen erforderten. Nachdem alle möglichen Behandlungsmethoden, Chemotherapie usw. ohne jeglichen Erfolg geblieben waren, kam man auf die Idee, dass das Auftreten der Beingeschwüre mit der Ernährung zusammenhängen könnte, weil nämlich die Ureinwohner keineswegs unter diesen Krankheitserscheinungen litten. Man stellte also die Heeresverpflegung auf die bei der islamischen Urbevölkerung übliche schweinefleischfreie Kost um, womit das gesamte Problem der tropischen Geschwüre schlagartig erledigt war. 

Dass Schweinefleisch belastend wirkt und gewissermaßen giftige Wirkungen entfaltet, war mir bereits vor dem Kriege bekannt. Ich nahm damals an, dass dieses wohl nur für die frischen Schweinefleischzubereitungen wie Schlachtplatten, Schweinebraten, Eisbein, Ripple, Schweinekotelett usw. Geltung habe, nicht aber für die gepökelten (Schinken, Speck usw.) und nicht für die zu Wurst verarbeiteten geräucherten Schweinefleischprodukte. 

Dieser Irrtum kam deshalb zustande, weil der Genus von Schweinefleischprodukten aus frischer Schlachtung akute Erkrankungen hervorzurufen pflegt wie Blinddarmentzündung, Gallenblasenentzündung und Gallenkoliken, akute Darmkatarrhe, Gastroenteritis mit typhösen und paratyphoiden Krankheitsbildern, auch akute Ekzeme, Furunkel, Schweißdrüsenabszesse und andere. Demgegenüber konnte ich seinerzeit nach Genus von schweinefleischhaltiger Dauerwurst (auch Salami, die ebenfalls Speckstückchen als Fettanteil enthält), anscheinend keine derartigen Krankheitserscheinungen beobachten. 

Ich wurde dann aber durch das ebenfalls unfreiwillige Experiment einer völligen Umstellung der Ernährung des gesamten deutschen Volkes belehrt, welches durch die Hungerjahre nach dem Kriege und durch die dann folgende Währungsreform 1948 bedingt war. Während der mageren Jahre während des Krieges und besonders nach dem Kriege, die mit der Währungsreform ihren Abschluss fanden, war das deutsche Volk praktisch gesund. Die wenigsten konnten sich satt essen. Schweinefleisch gab es praktisch überhaupt nicht, Fleisch sonstiger Herkunft nur in geringsten Portionen. Wenig Fett wurde verteilt, kaum Zucker, dagegen konnten Zerealien, d.h. Brot und Teigwaren in meist ausreichender Menge beschafft werden, zumal wenn diese durch Kartoffeln und Rüben sowie Frischgemüse ergänzt wurden. 

Damals gab es praktisch keine Blinddarmentzündung, keine Gallenblasenerkrankungen, höchstens mit Ausnahme bei jenen, die ein Schwein "schwarz geschlachtet" hatten, was allerdings sehr selten vorkam. Auch Rheuma, Bandscheibenleiden und ähnliche Erkrankungen, ferner Herzinfarkt sowie Verkalkung und Bluthochdruck waren fast unbekannt geworden. Jedoch bald nach der 1948 erfolgten Währungsumstellung, als Schweinefleisch, Schinken und besonders auch Speck fast unmittelbar wieder zur Verfügung standen, änderte sich das Bild grundlegend. Blinddarmentzündungen, Gallenblasenerkrankungen, akute Hauteiterungen wie Pyodermien, Impetigo, Furunkulosen und Schweißdrüsenabszesse waren wieder an der Tagesordnung, nach deren Behandlung mit chemischen Mitteln, mit Sulfonamidsalben usw. dann auch bald chronische Pilzflechten und verschiedenartigste Nebenwirkungen bemerkbar wurden. 

Besonders erschreckend aber war damals die Zunahme der Krebserkrankungen. Zahlreiche Patienten im Alter von 60 bis 70 Jahren, die bisher beschwerdefrei gelebt hatten, erkrankten plötzlich an Magenbeschwerden, deren Ursache sich dann als Krebserkrankung an der Speiseröhre, an Magen und Darm herausstellte. Der Verlauf dieser Fälle war so instruktiv und biologisch bedeutsam bzw. kausal begründet, daß ich daraus wichtige Hinweise auf den Ursprung aller Krankheiten als giftbedingt entnehmen musste. 

Ich habe hierüber bereits in meiner ersten Homotoxinarbeit 1952 in Nr. 12 der Münchner Medizinischen Wochenschrift berichtet. 
Im Laufe der Jahre und mit zunehmender Erfahrung stellte sich dann heraus, dass viele andere Erkrankungen wie Arthritis und Arthrosen ebenfalls in großem Umfang schweinefleischbedingt waren, dass aber auch sonstige Spezialerkrankungen wie Weißfluß der Frauen, chronische Fisteleiterungen, nicht nur solche nach Ohroperationen, z.B. nach vorhergegangener Mittelohrentzündung, sondern auch Fisteleiterungen nach im Kriege erlittenen Schußbrüchen, durch Schweinefleischgenus unterhalten wurden und dadurch wesentlich in der Heilung verzögert wurden oder überhaupt nicht zu Heilung kamen bzw. nur, wenn eine biologische, speziell eine homöopathische Kur bei strengem Verbot jeglicher Art von Schweinefleisch (auch Wurst, Schinken usw.) zur Durchführung kam.

In meiner 1948 bald wieder mit den verschiedensten akuten und chronischen Krankheitsfällen gefüllten Praxis konnte ich nun merkwürdige Beobachtungen machen, die ich im Sinne der aufgrund zahlreicher, auch sonstiger Beobachtungen entwickelten Homotoxikologie auswerten konnte. Hierbei stellte sich heraus, dass Schweinefleisch als ein bedeutsames Homotoxin (Menschengift) anzusehen ist, welches im Körper zu Abwehrerscheinungen führt, die als verschiedenste Krankheiten in Erscheinung treten. Auch aus den bereits in der Literatur vorliegenden Ergebnissen, wenn diese unter dem Gesichtspunkt der Homotoxikologie durchgesehen werden, ging hervor, daß zahlreiche Bestandteile des Schweinefleisches als Homotoxine, als Belastungsfaktoren wirken, so dass dür diese die Bezeichnung "Sutoxine" (Schweinefleischgifte, Anm.d.Red.) gerechtfertigt erscheint. 

Es stellte sich nämlich heraus, dass das sog. Exogene (d.h. das von außen zugeführte) tierische Fett im Körper als solches gelagert wird, dass z.B. ein Hund, den man mit Hammelfett ernährt, in seinen Fettdepots dann chemisch nachzuweisendes Hammelfett enthält, was aus den chemischen Reaktionen des Unterhautfettes, der Jodzahl usw. ersichtlich wird. Ferner wird das Blut mit derartigen Fettanteilen überschwemmt. Es bilden sich Großmoleküle (sog. "Cenapse" nach Macheboeuf), die in der Ultrazentrifuge nach ihrer verschiedenen Schwebegeschwindigkeit (nach "Svedberg- Einheiten") gemessen werden und für die Entwicklung der Arteriosklerose sowie für hohen Blutdruck, Blutüberfüllung, schlechte Durchblutung des Bindegewebes allgemein, besonders auch wichtiger Drüsen und für Verengung und Verkalkung der Herzkranzgefäße mitverantwortlich sind. 

Später stellte sich heraus, dass eine derartige fettreiche Ernährung das Bindegewebe schwersten belastet. Prof. Hauss (Münster) berichtet in seinem Buch über "Die unspezifische Mesenchymreaktion" ausführlich, daß diese Belastungen durch fettreiche Ernährung, wobei besonders Schweine- Speck maßgeblich verantwortlich ist, zusätzlich durch sonstige Belastungen mit Stress, zu schweren, evtl. tödlichen Verlaufsformen führen können. Prof. Wendt (Frankfurt) fürht die Arteriosklerose, den Diabetes und Durchblutungsstörungen praktisch ausschließlich auf die sog. "Eiweißmast" zurück, wofür die Mukopolysaccharide, also speziell die schleimigen Bindegewebsbestandteile des Schweines angeschuldigt werden, die er selbst allerdings nicht als vom Schwein kommend erwähnt. 

Das Schweinefleisch kann nämlich nicht über die üblichen Entgiftungsventile wie Urin, Atemluft, Darmausscheidungen und Hautausscheidungen physiologisch entgiftet werden, also nicht über die Exkretionsphasen (Ausscheidungsabschnitte), sondern nur über krankhafte (pathologische) Ventile, d.h. über Entzündungen. 
Je nachdem, welche Organ- oder Gewebeanteile des Schweines der Mensch ißt, sind verschiedne Erkrankungen möglich, insbesondere Gallenblasenerkrankungen mit Steinbildung (Cholesterin), Gallenkoliken und die akute Blinddarmentzündung (Appendizitis), der viele Patienten zum Opfer fallen, auch durch Komplikationen wie Thrombose und Embolien aufgrund der durch den vorhergehenden Schweinefleischgenus gesteigerten Giftlage, die durch die operative Entfernung der Appendix (Wurmfortsatz) ja nicht beseitigt wird. 
Andernteils aber, falls nicht zu große Mengen genossen werden, kann zunächst die Entzündung ausbleiben, statt dessen aber eine Ablagerung der Schweinefleischanteile (besonders der Schleim- und Fettanteile) im Bindegewebe erfolgen, was sich als Dickwerden, Adipositas, bei Wurstessern auch in Form der walzenförmigen Entwicklung des Oberkörpers- und evtl. auch der Beine und Arme (besonders bei Schinkengenus)- zu erkennen geben kann.

Hinzuweisen ist noch darauf, daß das Schwein im Mittelalter, als das Sezieren von Menschen verboten war, für die Medizinstudenten als Objekt für anatomische Übungen diente, weil der gesamte innere Bau des Schweines dem des Menschen außerordentlich ähnlich ist. Auch die Haut des Haus- Schweines weist bekanntlich mit der Haut des Menschen eine große Ähnlichkeit auf.

Die Ähnlichkeit zwischen Schweinefleisch und Menschenfleisch ermöglicht ferner auch einen leichteren biochemischen Austausch der Inhaltsstoffe. Dieses gilt besonders für die Feststellung von Prof. Lettré, dass bei der Frischzellentherapie Großmoleküle und Peptide dorthin wandern, wohin sie biologisch gehören. Dabei erfolgt- auch bei Schweinefleischgenuss- der Austausch der derben humanen Bindegewebsanteile durch die aufgenommenen schleimigen Nahrungsfaktoren des Schweines. Auf diese Weise verschleimt bei Schweinefleischgenus allmählich das Bindegewebe des Menschen, indem es zusätzlich mit Schweinefett angereichert wird, so dass die Schweinefleischgenießer bald selbst den Tieren, die sie verspeisen, äußerlich ähnlich werden. Bekannt ist das Sprichwort. Der Mensch ist, was er isst.
 

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