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| Allah | Der arabische Eigenname des EINEN Schöpfers, der weder männlich noch weiblich ist, keinen Plural besitzt und von keinem anderen Wort abgeleitet wurde. Die Araber kannten den Namen Allah schon vor dem Auftreten des Propheten Muhammed. |
| Ayat/Ayet | wörtl. Wunder, das klare Zeichen; Steht für Vers |
| Aya | Wunder; ein Vers oder die Verse werden als Wunder bezeichnet. |
| Al-taurat | Ist die Offenbarungsschrift die Moses bekam. Bezeichnend auch für die 5 Bücher Moses im Alten Testament |
| Al-Masih | wörtlich der Erfülte, der Gereinigte; Biblische Bezeichnung Mesia bei den Christen Christus genannt |
| An'am | Bezeichnung für Weidetiere; insbesondere Kamele, Rinder, Kühe, Ziegen und Schafe. |
| Adsch-dschibt | Ursprünglich ein Name eines Götzen: Steht aber auch für alles, was anstelle Allahs gehuldigt und gedient wird. |
| At-taughut | Bezeichnet alles Falsche, sei es etwas Angebetetes oder nicht, wie Satan oder Götzenfiguren. |
| basch-schir | überringe frohe Botschaft in Bezug auf Hohn, Verspottung gesehen. |
| Cennet | Paradiesgarten; das Paradie besteht aus mehreren Paradiesgärten. Jeder wird für seine Anstrengung, die Belohnung und somit den Paradiesgarten erhalten, den Allah für diese Anstregung vorgesehen hat. |
| Din | wörtl. Vergelten durch Belohnung oder Bestrafung. Islamologisch: die von Allah vorgeschriebenen Normen und Richtlinien, die den Orientierungs- u. Handlungsrahmen für ein gottgefälliges Leben vorgeben. Heute meist als Religion Allahs verstanden. |
| Dschihad fi-sabilillah | wörtl. Anstrengung auf Allahs Weg. Die Muslime sollen sich anstrengen Gottes Weg zu gehen. Und die größte dieser Anstrengung ist der kampf mit dem eigenen Ego (Nefis). Darunter ist aber auch die Anstrengung im Kampf gegen ungerechtigkeit zu verstehen, was bei notwendigkeit auch mit Krieg zu führen ist. |
| Dschahannam | Bezeichnung für die Hölle. Es gibt nicht nur eine Hölle, bzw. es gibt nicht nur eine Strafe. Je nach dem, wie man gegen Gott oder die Menschen gekämpft oder betrügt hat, gibt es genau auf die Sünde zugeschnittene Strafen. Jeder bekommt seine gerechte Strafe. Der eien mehr der andere weniger. |
| Dschnub/Cunp | bezeichnet die große Unreinheit. In den reinen Zustand gelangt man wieder durch eine Ganzwaschung. In diesen Zustand gelangt man durch Samenerguß, Geschlechtsverkehr, Periode der Frau, Totenwäsche. In diesem Zustand darf man keine Moschee betreten, kein Gebet verrichten, kein Qur'an berühren. |
| Diya | ist eine festgelegte materielle Entschädigung, die vom Täter oder einer seiner Familienangehörigen an das Opfer bzw. an die Hinterbliebenen des Opfers bezahlt wird. Die Diya tritt anstelle der noch dafür vorgesehenen Strafe, wie die Todes-, oder Körperstrafe. |
| fi-sabilillah | Anstrengung auf den Weg Allahs. Unter Anstrenung ist jede Handlung zu verstehen, die der Sache Allahs dient. Der schwierigste Weg ist der Kampf gegen das eigene Ego. Aber auch Menschen die ihr Leben für Allah riskieren und gegebenfalls getötet werden, ist Anstrengung auf den Weg Allahs. |
| Fitne/Fitna | Prüfung, Versuchung, gewaltsames Abbringen von Din, Verführung zum Schirk, schelchtes Reden, jemanden schlecht machen in seiner Abwesenheit |
| Fahischa | Unzucht begehen mit einer Person, die nicht im Ehebund steht. |
| Fetwa | ist ein Rechtsspruch; Rechtsgutachten; Einholgen einer Frage zu einem bestimmten Thema mit Gesetzescharkter. |
| Ghusl | ist die Ganzkörperwaschung. Diese Waschung muss man nach einen Samenerguß, Geschlechtsverkehr, Peridoe der Frau, Totenwäsche verrichten. Ohne den erforderlichen Ghusl, darf man keine Moschee betreten, kein Gebet verrichten, kein Qur'an berühren. |
| Halal/Helal | Bezeichnung für Erlaubtes |
| Haram | Bezeichnung für eine verbotene Sache |
| Hicra/Hidschra | Bezeichnung für Auswanderung; in diesem Fall, die Auswanderung von Mekka nach Medina. (Ist der Ausgangspunkt für die Zeitrechnung der Muslime geworden.) |
| Hanif | Bezeihnung für diejenigen, die der Wahrheit zugeneigt und verbunden sind, und daher den richtigen Weg Allahs gehen. |
| Iman | wörtl. Zustimmung, Bestätigung, Anerkennung, Vertrauen.
Allgeim wird Iman als Glaube wiedergegeben. Das trift die Bedeutung des Wort aber nicht. Iman hat derjenige, der den Glauben praktiziert, der den Glauben verinnerlicht hat. |
| Iqama | Ist der Gebetsruf vor dem eigentlichen Pflichtgebet, dem Farz. |
| Kafir | Damit werden die Menschen bezeichnet die Kufr betreiben. Wer die Botschaft Allahs ablehnt, obwohl er sie vernommen hat, ist Kafir. |
| Kufr | wörtl. Das komplette Zudecken und Verhüllen, Verschleihern
und Verbergen, Verleugnen und Undankbarkeit.
Was was nicht-islamisch ist, wird als Kufr bezeichnet. Sich Allahs Befehlen zu widersetzen ist Kufr. |
| Kabiras | bezeichnent für eine schwere Verfehlung, wie Schirk, Unzucht, Diebstahl. |
| Kalala | Eine Person die eltern- bzw. kinderlos ist. |
| Mumin | Sind Muslime die den Iman praktizieren. (Gläubige mit Herz und Seele und mit Anstrengung und Taten.) |
| Muttaqi | so werden Muslime bezeichnet, die Taqwa praktizieren. Eine Art Gottesfurcht im ständigem Bemühunen um Allahs Gunst. |
| Muschrik | ist derjenige der Schirk (Götzenanbetung) begeht. |
| Mahr | ist die Brautgabe, die der Bräutigam beim Heiratsabschluss als
Pflichtabgabe an die Braut richtet. Mahr ist ein Pflichtteil der
islamsichen Heirat. Mahr dient als Absicherung im Falle, das dem
Mann etwas zustoßen sollte. Sie kann täglich in Form von Geld oder Gold bezahlt werden, kann aber auch im Falle des Eintretens der Scheidung oder des Todes des Mannes, ausbezahlt werden. Bei letzterer Möglichkeit muss aber gewährleistet sein, das der Mann auch die finanzielle Mitteln hat, falls es zur Auszahlung kommen sollte. |
| Munafiq | Ist derjenige, der sich nur zum Anschein als Muslim ausgibt, sein Herz aber den Iman nicht praktiziert. |
| Nifaq | Täuschung; Ein Bekenntnis zum Islam ohne eine innere Überzeugung. Derjenige der Nifaq begeht, bezeugt das er ein Gläubiger ist, was er aber innerlich verneint. |
| Nihla | Pflichtabgabe, Geschenk, religiöses Gebot des Gebens, der Verpflichtung nachzukommen. |
| Qiyam | das aufrechtet Stehen im Gebet |
| Rizq | Bezeichnug fur Gaben die Allah Seinen Geschöpfen gibt. Darunter ist alles Materielles und Immanterielles zu verstehen. |
| Ruku | Das Bezeichnet die Verbeugung im Gebet. |
| Riba | wörtl. Zunahme; mehr zurücknehmen als man vorher gegeben hat. Als Hauptbegriff ist Zins zu verstehen. Zinsen sind in jeder Forum verboten. Der wo Zinsen nimmt und der wo Zinsen gibt, begeht unrecht. Kreditaufnahme, Ratenkäufe die ein bequemeres Leben ermöglichen sollen, verstößen ebenfalls gegen das Zinsverbot. Das Zinsverbot ist eines von den großen Sünden im Islam |
| Riyaa | begeht der, der sein Einsatz für Allah nur zur Schau stellt. Derjenige beabsichtigt in erster Linie seinen Mitmenschen zu imponieren, das man über ihn sagt: der muss ein guter Muslim sein, der Hilft ein jeden und ist Großzügig. |
| ra'ina | wörtl. hör usn zu!, nimm Rücksicht!, du bist dumm! |
| Propheten-Namen | Adam = Adam; Nuh = Noah; Ibrahim = Abraham; Isamil = Ismael; Ishaq = Isaak; Yaqub = Jakob; Isa = Jesus; Yunus = Jonas; Sulaiman = Salomon; Davud = David; Musa = Moses; |
| Satan | Ist die Bezeichnung für die Verweigerung des Gehorsam's an Allah. Iblis ist der erste, der mit diesem Titel belegt wurde. Mit Satan kann derjenige Bezeichnet werden, der auf den Fußspuren Iblis folgt. |
| Secde/Sudschud | Niederwerfung; Verwendet wird Secde für die Niederwerfung vor Allah wie z.B. im Gebet. |
| Schirk | Bezeichnet die Partnerschaft, die Beteiligung, den Anteil, die Gleichstellung. Jede gottesdienstliche Handlung, bei der nicht ausschließlich alleine und einzig Allah dient, ist als Schirk zu werten. Im ersten Sinne fällt der Götzenkult darunter. Aber auch die huldigung eines anderen außer Allah, auch wenn man es nicht als Gott betrachtet, wie z.B. Popstars, oder schnelle Autos. |
| Sabbat | Der Samstag zählt den Juden als heilig "Sabbat". An diesen Tag darf keinerlei Arbeit verrichtet werden. Es ist nicht nur von den wirtschaftlichen Arbeiten die rede, sondern auach von der häuslichen und privaten Arbeit. Die Juden halten die Arbeitsruhe strenger ein, als der Sonntag bei den Christen, andem die Menschen nur nicht zur Arbeit gehen, aber in ihrer Freizeit Beschäftigungen nachgehen, was sie wollen. |
| Taqwa | wörtl. vor etwas schützen; Taqwa ist eine Art Frömmigkeit mit der sich der Muslim Allah näher in ständiger Ehrfurcht und ständigem Bemühen nach gottgefälligen Handlungen. Ist Teilweise mit Gottesfurch wiederzugeben. |
| Tawakkul | Das absolute, ohne wen und aber, Vertrauen auf Allah. Nur auf Allah verlässt man sich und ruft nur IHN um Hilfe an. |
| Tur-Berg | Ein Berg in Sinai (Ägypten) |
| Tay-yibat | Sind Speisen die nicht als Verboten gelten. |
| unzurna | wörtl. hör uns zu! sei und gnädig! gewähre uns Zeit |
| Wali | wörtl. derjenige, der einer Gruppe in ihrer Angelegenheit folgt; der Unterstützer mit innerer Zuneigung. Sinngemäß: Eine Person als Führer oder Schutzführer zu wählen. |
| Wahy | wörtl. schnelles Zeichen oder Signal. Nur der Betroffene bekommt das mit. Für andere Wesen bleibt Wahy unbemerkt. |
| Wakil | Interessenvertreter, Bevollmächtigter, Verwantwortlicher |
| Zubur | sind Schriften; die Weiheiten, Ermahnungen und Warnungen beinhalten. Die Zubur-Offenbarung erhielt der Prophet Davud. |
| Zekat | Zakat ist eine Pflichtabgabe der Muslime an den islamisichen Staat.
Die Zakat ist an bestimmten Verwendungszwecken gebunden. Eine Auflistung erfogt im Qur'an. Zakat ist nicht zu verwechseln mit Sadaqa (Freiwillige Abgabe). Im Gegensatz zum hier geltenden Recht, gibt es im Islam kein Steuerprüfer. Die Zakat muss abgeführt werden, aber es obliegt dem Gläubigen, sein Vermögen zu bemessen nach Abzug seine Aufwendungen für Familie. |