Sure 2 Al-Baqara
Die Kuh
| (1) Alif-lam-min.
(2) Diese ist die eigentliche Schrift, keinerlei Zweifel ist darin, (sie ist) eine Rechtleitung für die Muttaqi. (3) Es sind diejenigen, die den Iman an das Verborgene verinnerlichen, das rituelle Gebet ordnungsgemäß verrichten und von dem, was Wir ihnen vom Rizq gewährten, geben. (4) sowie diejenigen, die den Iman verinnerlichten an das, was dir hinabgesandt wurde, und an das, was vor dir hinabgesandt wurde, und die über das Jenseits Gewissheit haben. (5) Diese verfügen über Rechtleitung von ihrem HEERN und diese sind die eigentlichen Erfolgreichen. (6) Gewiss, diejenigen, die (beharrlich) Kufr betrieben haben – gleich ist es für sie, ob du sie warnst oder nicht warnst - sie verinnerlichen den Iman nicht. (7) Allah versiegelt ihre Herzen und ihr Gehör, und über ihren Augen ist eine (Sicht-) Blende. Und für sie ist überharte Peinigung bestimmt. (8) Und unter den Menschen sind manche, die sagen: Wir haben den Iman an Allah und an den Jüngsten Tag verinnerlicht. Doch sie sind keine Mumin. (9) Täuschen wollen sie Allah und diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben. Doch sie täuschen niemanden außer sich selbst; nur sie merken es nicht. (10) In ihren Herzen ist Krankheit, so mehrte Allah sie mit Krankheit, und für sie ist qualvolle Peinigung bestimmt für das, was sie zu lügen pflegten. (11) Und als ihnen gesagt wurde: Richtet kein Verderben an auf Erden!, sagten sie: Wir sind doch nur gottgefällige Guttuende. (12) Aber sicher, sie sind die Verderben-Anrichtenden, doch sie merken es nicht. (13) Und als ihnen gesagt wurde: Verinnerlicht den Iman, wie die (anderen) Menschen den Iman verinnerlicht haben, sagte sie: Sollen wir etwa den Iman verinnerlichen, wie die Beschränkten den Iman verinnerlicht haben? Jedenfalls sind sie die Beschränkten, doch sie wissen es nicht. (14) Und als sie denjenigen begegnet sind, die den Iman verinnerlicht haben, sagten sie: Wir haben den Iman verinnerlicht. Jedoch als sie sich alleine unter ihren Satanen befanden, sagten sie: Wir sind mit euch, wir sind lediglich Spötter! (15) Allah vergilt ihnen ihren Spott und lässt sie in ihrer Maßlosigkeit bestärken, sie bleiben verblendet. (16) Diese sind diejenigen, die das Abirren gegen die Rechtleitung eintauschten, so war weder ihr Handel gewinnbringend, noch waren sie rechtgeleitet. (17) Ihr Gleichnis ähnelt dem Gleichnis desjenigen, der Feuer anzumachen sucht, und nachdem es sein Umgebung erhellt hatte, nahm Allah ihnen ihr Licht weg und ließ sie in Finsternissen zurück, sie können nicht sehen. (18) Sie sind taub, stumm und blind, so kehren sie nicht um. (19) Oder (sie ähneln manchen unter) einem Wolkenbruch aus dem Himmel, welcher von Finsternissen, Donner und Blitz begleitet wird. Sie stecken ihre Finger in ihre Ohren wegen der Donnerschläge aus Angst vor dem Tod – doch Allah ist umgebend den Kafir gegenüber. (20) Beinahe raubte ihnen der Blitzstrahl ihr Augenlicht. Immer wieder, wenn er ihnen aufleuchtet, gingen sie darin, und wenn er über ihnen finster wurde, erstarrten sie. Und wenn Allah es wollte, hätte ER ihnen ihr Gehör und ihr Augenlicht weggenommen. Gewiss, Allah ist über alles allmächtig. (21) Ihr Menschen! Dient eurem Herrn, Der euch erschuf und diejenigen vor euch, damit ihr Taqwa gemäß handelt. (22) (Dient dem), Der euch die Erde als Unterlage und den Himmel als Überdachung machte und vom Himmel Wasser fallen ließ, dann damit Früchte hervorbrachte als Rizq für euch. So setzt Allah nichts als Ebenbürtige bei, während ihr wisst. (23) Und solltet ihr Zweifel haben über das, was Wir Unserem Diener nach und nach hinabsandten, dann bringt (nur) eine Sura seinesgleichen her und ruft eure Zeugen anstelle von Allah auf, solltet ihr wahrhaftig sein. (24) Und wenn ihr es nicht tut, und ihr werdet es gewiss niemals tun, so sucht Taqwa vor dem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind, das für die Kafir vorbereitet wurde. (25) Und überbringe frohe Botschaft denjenigen, die den Iman verinnerlicht und das gottesfällige Gute getan haben, dass für sie Cennet bestimmt sind, die von Flüssen durchflossen werden. Immer wieder, wenn ihnen daraus Frucht als Rizq gewährt wird, sagen sie: Das ist es, das uns vorher als Rizq gewährt wurde. Und ihnen schien es ähnlich. Und für sie sind darin gereinigte Partnerwesen bestimmt, und sie sind darin ewig. (26) Gewiss, Allah findet nichts Beschämendes dabei, dass ER ein Gleichnis einer Mücke oder dessen, was größer ist, prägt. Also hinsichtlich derjenigen, die den Iman verinnerlicht haben, so wissen sie, dass dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Und hinsichtlich derjenigen, die Kufr betrieben haben, so sagen sie: Was wollte Allah damit als Gleichnis? Damit lässt Allah viele abirren und viele rechtleiten. Doch ER lässt damit niemanden außer den Fasiq abirren. (27) Es sind diejenigen, die das von Allah Auferlegte nach dessen verbindlichem Abschluss verletzten, das abbrechen, dessen Verbindung Allah gebot, und auf der Erde Verderben anrichten. Diese sind die eigentlichen Verlierer. (28) Wie betreibt ihr nur Kufr Allah gegenüber, während ihr tot wart, dann ER euch belebte? Dann lässt ER euch sterben, dann Belebt ER euch (wieder), dann werdet ihr zu IHM zurückgebracht. (29) ER ist Derjenige, Der für euch alles auf der Erde erschuf, dann wandte ER sich dem Himmel zu, sogleich machte ER sei sieben Himmel. Und ER ist über alles allwissend. (30) Und (erinnere daran), als dein Herr zu den Engeln sagte: Gewiss, ICH setze auf der Erde eine Khalifa ein. Sie sagten: Setzt DU etwa darauf ein, wer darauf Verderben anrichtet und Blut vergießt, während wir DICH mit Deinem Lob rühmen und uns für DICH rein halten? ER sagte: Gewiss, Ich weiß, was ihr nicht wisst. (31) Und ER lehrte Adam alle Namen, dann führte ER sie (die Dinge) den Engeln vor und sagte: Teilt MIR deren Namen mit, solltet ihr wahrhaftig sein. (32) Sie sagten: Gepriesen-erhaben seist DU! Wir haben kein Wissen außer dem, das DU uns gelehrt hast. Gewiss, Du bist Der Allwissende, Der Allweise. (33) ER sagte: Adam! Teile ihnen deren Namen mit! Und nachdem er ihnen deren Namen mitgeteilt hatte, sagte ER: Sagte ICH euch etwa nicht, dass ICH das Verborgene der Himmel und der Erde kenne, und dass ICH das kenne, was ihr offen legt und was ihr zu verheimlichen pflegtet? (34) Und (erinnere daran), als Wir zu den Engel sagten: Vollzieht Secde (Niederwerfung) vor Adam! Sogleich vollzogen sie Secde; außer Iblis lehnte es ab, erhob sich in erheblicher Arroganz und war von den Kafir. (35) Und wir sagte: Adam, bewohne mit deiner Gattin das Cennet (Garten-Paradies) und esst darin reichlich, von wo ihr beide wollt; doch nähert euch nicht diesem Baum, sonst werdet ihr von den Verlierern sein. (36) So ließ der Satan sie diesbezüglich Fehler begehen, so brachte er sie hinaus von dem, wo sie sich befanden. Und Wir sagten: Steigt ab! Die einen von euch (Menschen) sind Feind für die anderen (Satane), und für euch gibt es auf Erden Aufenthaltsort und Verbrauchsgut bis zu einer bestimmten Zeit. (37) Dann empfing Adam Worte von seinem Herrn, so vergab ER ihm. Gewiss, ER ist Der Allvergebende, der Allgnädige. (38) Wir sagten: Steigt davon allesamt ab! Und wenn euch von MIR Rechtleitung erreicht, so wird es um diejenigen, die MEINER Rechtleitung folgen, weder Angst geben, noch werden sie traurig sein. (39) Und diejenigen, die Kufr betrieben und Unsere Ayat abgeleugnet haben, diese sind die Weggenossen des Feuers. Darin bleiben sie ewig. (40) Kinder Israil’s ! Entsinnt euch MEINER Gaben, die ICH euch gewährt habe, und erfüllt das von MIR Auferlegte, dann erfülle ICH das euch von MIR Versprochene, und habt Ehrfurcht MIR gegenüber! (41) Und verinnerlicht den Iman an das, was ICH hinabsandte als Bestätigung dessen, worüber ihr verfügt, und seid nicht die ersten Kufr-Betreibenden ihm gegenüber. Und erkauft euch nicht mit MEINEN Ayat einen minderwertigen Gegenwert, und handelt Taqwa gemäß MIR gegenüber! (42) Auch vermengt nicht das Wahre mit dem für nichtig Erklärten, und verbergt nicht das Wahre, während ihr wisst. (43) Und verrichtet ordnungsgemäß das rituelle Gebet, entrichtet die Zakat und vollzieht Ruku mit den Ruku-Vollziehenden! (44) Wollt ihr etwa den Menschen das gottgefällige Handeln gebieten und euch selbst (dabei) vergessen, während ihr die Schrift vortragt?! Begreift ihr nicht?! (45) Also helft euch mit Geduld und dem rituellen Gebet! Und gewiss, dies ist sicherlich schwer außer für die Ehrfürchtigen, (46) die sich sicher sind, dass sie ihrem Herrn begegnen und dass sie zu IHM zurückkehren werden. (47) Kinder Israil’s! Entsinnt euch MEINER Gaben, die ICH euch gewährt habe, und dass ICH euch den Menschen gegenüber auszeichnete. (48) Und sucht Taqwa einem Tag gegenüber, an dem weder eine Seele einer (anderen) Seele etwas nützt, noch von ihr Fürbitte angenommen wird, noch von ihr Ausgleich genommen wird, noch wird ihnen beigestanden. (49) Und (erinnere daran), als Wir euch vor Pharaos Leute errettet haben. Sie fügten euch das Übelste an Misshandlung zu. Sie schlachteten eure Söhne ab und ließen (nur) eure Frauen am Leben. Und darin war eine Prüfung von eurem Herrn, die überhart war. (50) Und erinnere daran), als Wir für euch das Meer gespaltet haben, dann erretteten Wir euch und ließen Pharaos Leute ertrinken, während ihr zugeschaut habt. (51) Und (erinnere daran), als Wir Musa ein Versprechen für vierzig Tage gaben, dann nahmt ihr euch das Kalb (als Götzen) in dessen (Abwesenheit), während ihr Unrecht-Begehende wart. (52) Dann vergaben Wir es euch danach, damit ihr euch dankbar erweist. (53) Und (erinnere daran), als Wir Musa der Schrift und Al-furqan zuteil werden ließen, damit ihr Rechtleitung findet, (54) und als Musa seinen Leuten sagte: Meine Leute! Zweifelsohne habt ihr euch selbst durch eure Annahme des Kalbes Unrecht angetan, so bereut vor eurem Schöpfer und tötet euch selbst. Dies ist besser für euch bei eurem Schöpfer. Dann vergab ER euch. Gewiss, ER ist Der äußerst Reue-Annehmende, Der Allgnädige. (55) Und (erinnere daran), als ihr zu Musa gesagt habt: Wir werden dir nicht glauben, bis wir Allah offenkundig sehen. Dann traf euch der Blitz, während ihr zugeschaut hat. (56) Dann erweckten Wir euch nach eurem Tod, damit ihr euch dankbar erweist, (57) und beschatteten euch mit Wolken und schickten euch Al-mann und As-salwa. Esst von den Tay-yibat dessen, was Wir euch als Rizq gewährten! Doch nicht gegen Uns beginnen sie Unrecht, sondern sie pflegten gegen sich selbst Unrecht zu begehen. (58) Und (erinnere daran), als Wir sagten: Tretet ein in diese Ortschaft und esst darin allerorts, wo ihr wollt, reichlich. Und tretet ein durch das Tor Secde-vollziehend und sagt: Entlastung! Dann vergeben Wir euch eure Verfehlungen und Wir werden die Muhsin noch mehr gewinnen lassen. (59) Dennoch tauschten diejenigen, die Unrecht begingen, ein Wort gegen das aus, das ihnen nicht gesagt wurde, dann schickten Wir über diejenigen, die Unrecht begingen, Peinigung vom Himmel für das, was sie an Fisq zu betreiben pflegten. (60) Und (erinnere daran), als Musa für seine Leute um Wasser bat; dann sagten Wir: Schlage mit deinem Stock an den Felsen! Dann entsprangen daraus zwölf Quellen; bereits kennt jede Gruppe ihre Trinkstelle. Esst und trinkt von Allahs Rizq und übertreibt nicht auf Erden als Verderben-Anrichtende! (61) Und (erinnere daran), als ihr gesagt habt: Musa! Wir werden (nur) eine einzige Speise nicht länger ertragen, so richte Bittgebet für uns an deinen Herrn, uns von dem hervorzubringen, was die Erde an Grünzeug, Gurken, Knoblauch, Linsen und Zwiebeln hervorsprießt. Es sagte: Wollt ihr das Geringere gegen das Bessere tauschen?! Geht zu einem Ort herunter, denn dort gibt es sicher für euch, worum ihr gebeten habt. Und sie wurden von Demütigung und Elend erfasst und kehrten mit Erzürnen von Allah zurück. Dies, weil Allahs Ayat gegenüber Kufr zu betreiben und die Propheten zu Unrecht zu töten pflegten. Dies war für das, wie sie sich wiedersetzten und zu übertreten pflegten. (62) Gewiss, diejenigen, die den Iman bekundet haben, diejenigen, die Juden wurden, die Nazarener und die Sabia, wer (von ihnen) den Iman an Allah und den Jüngsten Tag verinnerlicht und gottgefällig Gutes getan hat, diese haben ihre Belohnung bei ihrem Herrn und weder Angst gibt es um sie, noch werden sie traurig sein. (63) und (erinnere daran), als Wir euer Gelöbnis (zum gehorsam) entgegennahmen und über euch den Tur-Berg hochhoben: Nehmt, was Wir euch gaben, mit Nachdruck an, und entsinnt euch dessen, damit ihr Taqwa gemäß handelt. (64) Dann habt ihr euch danach abgewandt. Und gäbe es keine Gunst von Allah und keine Gnade von IHM, wäret ihr unweigerlich von den Verlierern. (65) Und gewiss, bereits habt ihr diejenigen von euch gekannt, die am Sabat Übertretung begangen haben, dann sagte Wir ihnen: Werdet zu ausgestoßenen Affen. (66) Und Wir machten sie zu einem Strafexempel für die Zeitgenossen, für die Nachwelt und zu Ermahnung für die Muttaqi. (67) Und (erinnere daran9, als Musa zu seinen Leuten sagte: Gewiss, Allah gebietet euch eine Kuh zu schlachten. Sie sagten: Nimmt du uns etwa zum Spott? Er sagte: Ich suche Schutz bei Allah davor, einer der Unwissenden zu sein. (68) Sie sagten: Richte Bittgebet für uns an deinen Herrn, damit ER uns verdeutlicht, wie sie ist. Er sagte: Ja! ER sagt: Gewiss, sie ist eine Kuh, die weder alt noch zu jung ist – im mittlerem Alter dazwischen. So macht, was euch geboten wurde! (69) Sie sagten: Richte Bittgebete für uns an deinen Herrn damit Er uns verdeutlicht, was ihre Farbe ist. Er sagte: Ja! ER sagte: Gewiss, sie ist eine gelbe Kuh mit leuchtend reiner Farbe, sie erfreut die Betrachter. (70) Sie sagten: Richte Bittgebet für uns an deinen Herrn, damit ER uns verdeutlicht, wie sie ist, denn die Kühe scheinen uns ja ähnlich zu sein. Und gewiss, wir werden, wenn Allah will, sicherlich fündig sein. (71) Er sagte: Ja! ER sagt: Gewiss, sie ist eine Kuh, die weder fügsam die Erde pflügt, noch den Acker bewässert; sie ist gesund und makellos. Sie sagten: Nun kamst du mit der Wahrheit. Dann schlachteten sie sie, und beinahe machten sie es nicht. (72) Und (erinnere daran), als ihr einen Menschen getötet und euch darüber gestritten habt. Und Allah ist Offenleger dessen, was ihr zu verbergen pflegtet. (73) Dann sagten Wir: Beklopft ihn mit einem Teil davon! So belebt Allah
die Toten und zeigt euch Seine Ayat, damit
ihr verständig werdet.
(75) Hofft ihr etwa, dass sie euch Glauben schenken, wo eine Gruppe von ihnen Allahs Wort zu hören und es dann (bewusst) zu verändern pflegte, nachdem sie es verstandne hatte, während sie es kannte?! (76) Und wenn sie denjenigen begegneten, die den Iman verinnerlicht haben, sagten sie: Wir haben den Iman verinnerlicht. Doch wenn die einen von ihnen sich mit den anderen zurückzogen, sagten sie: Erzählt ihr ihnen von dem, was Allah euch erläuterte, damit sie mit diesem gegen euch vor eurem Herrn argumentieren? Sied ihr etwas nicht verständig?! (77) Wissen sie etwa nicht, dass Allah ja das kennt, was sie verheimlichen und was sie offen legen? (78) Und unter ihnen sind Analphabeten, welche die Schrift nicht kennen; nur Wunschträume (haben sie). Und gewiss spekulieren sie ja nur. (79) Und Niedergang sei denjenigen, welche die Schrift mit eigenen Händen schreiben, dann sagen: Dies ist von Allah, um sich damit einen minderwertigen Gegenwert zu erkaufen. Niedergang sei ihnen für das, was ihre Hände geschrieben haben, und Niedergang sei ihnen für das, was sie erwarben. (80) Und sie sagten: Das Feuer wird uns sicher nicht berühren außer
für abgezählte Tage. Sag: Habt ihr etwa ein Versprechen von Allah
entgegengenommen? So bricht Allah gewiss SEIN Versprechen nicht. Oder sagt
ihr über Allah etwas, worüber ihr nichts wisst?
(82) und diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben und gottgefällig Gutes taten, diese sind die Weggenossen des Cennet. Darin bleiben sie ewig. (83) Und (erinnere daran), als Wir das Gelöbnis der Kinder Israil’s entgegennahmen: Ihr dient nichts außer Allah, erweist den Eltern Ihsan, sowie den Verwandten, den Waisen und den Bedürftigen, und sagt den Menschen Schönes, verrichtet ordnungsgemäß das rituelle Gebet und entrichtet die Zakat. Dann habt ihr euch abgewandt außer wenigen von euch, während ihr widerstrebend wart. (84) Und (erinnere daran), als Wir euer Gelöbnis entgegennahem: Ihr vergießt euer Blut nicht und vertreibt euch selbst nicht aus euren Wohnstätten. Dann habt ihr es gebilligt, während ihr es bezeugt habt. (85) Nun aber tötet ihr euch selbst und vertreibt eine Gruppe von euch aus ihren Wohnstätten. Ihr unterstützt gegen sie mit Verfehlung und Aggression. Und wen sie in Kriegsgefangenschaft gerieten, würdet ihr für sie Lösegeld zahlen, obwohl euch ihr Vertreiben für Haram erklärt wurde. Bekundet ihr etwa Iman an eine Teil der Schrift und betreibt Kufr einem (anderen) Teil gegenüber?! Und was wäre die Vergeltung für denjenigen von euch, der dies tut, außer Erniedrigung im diesseitigen Leben? Und am Tag der Auferstehung werden sie zum Härtesten der Peinigung geführt. Und Allah ist gewiss nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut. (86) Diese sind diejenigen, die das diesseitige Leben für das Jenseits erkauft haben. So wird ihnen weder die Peinigung erleichtert, noch wird ihnen beigestanden. (87) Und gewiss, bereits ließen Wir Musa die Schrift zuteil werden, und ließen nach ihm gesandte nach und nach folgen. Und Wir gaben Isaibn Maryam, die Wunderzeichen und unterstützten ihn mit Ruhhul-qudus. (Bleibt es dabei), dass immer wieder, wenn zu euch ein Gesandter mit dem kam, was eurem Ego nicht lieb war, ihr euch in Arroganz erhoben hat, dann eine Gruppe (der Gesandten) der Lüge bezichtigt und eine (andere) Gruppe getötet habt? (88) Und sie sagten: Unsere Herzen sind bedeckt. Nein, sondern Allah verfluchte sie wegen ihres Kufr, also nur ein wenig Iman verinnerlichen sie! (89) Und als zu ihnen eine Schrift von Allah kam, die bestätigend für das war, was sie schon haben, (leugneten sie ab). Doch sie pflegten vorher (damit) um Unterstützung gegen die Kafir zu bitten. Aber als zu ihnen kam, was sie kannten, haben sie dem gegenüber Kufr betrieben. Allahs Fluch soll auf den Kafir lasten. (90) Erbärmlich ist das, womit sie sich selbst verkaufen, dass sie den gegenüber Kufr betreiben, was Allah hinabsandte – aus Übertretung, dass Allah von SEINER Gunst auf denjenigen von SEINEN Dienern, den ER will, nach und nach hinabsendet. So kehrten sie mit Zorn über Zorn um; und für die Kafir ist erniedrigende Peinigung bestimmt. (91) und als ihnen gesagt wurde: Verinnerlicht den Iman an das, was Allah hinabsandte, sagten sie: Wir verinnerlichen den Iman (nur) an das, was uns hinabgesandt wurde. Doch sie betreiben Kufr dem gegenüber, das nachfolgte, obwohl dies die Wahrheit ist, die das bestätigt, was sie bereits haben. Sag: Weshalb habt ihr Allahs Propheten vorher getötet, solltet ihr Mumin sein?! (92) Und gewiss, bereits kam Musa zu euch mit den Wunderzeichen, dann nahmt ihr euch in dessen (Abwesenheit) das Kalb (als Götzen), während ihr Unrecht-Begehende wart. (93) und (erinnere daran), als Wir euer Gelöbnis entgegennahmen und über euch den Tur-Berg hochhoben: Nehmt, was Wir euch gaben, mit Nachdruck an und hört zu! Sie sagten: Wir haben zugehört und uns widersetzt. So wurde in ihren Herzen (die Zuneigung) zum Kalb wegen ihres Kufr eingeprägt. Sag: Erbärmlich ist das, was euch euer Iman gebietet, solltet ihr Mumin sein. (94) Sag: Sollte euch die jenseitige Wohnstätte bei Allah alleine – unter Ausschluss aller (anderen) Menschen gehören, so wünscht euch den Tod, solltet ihr wahrhaftig sein. (95) Doch sie werden sich ihn niemals wünschen wegen dem, was sie bereits angerichtet haben. Und Allah ist allwissend über die Unrecht-Begehenden. (96) und mit Sicherheit wirst du sie mehr am Leben hängend finden, als alle Menschen finden, und ebenso diejenigen, die Schirk betrieben haben. Jeder von ihnen wünscht sich, er würde tausend Jahre leben. Doch es wird ihn von der Peinigung keineswegs verschonen, dass er lange lebt. Und Allah ist allsehend dessen, was sie tun. (97) Sag: Wer ein Feind von Dschibril ist, (der soll es lassen), denn er war es zweifelsohne, der ihn (den Qur’an) auf dein Herz mit Zustimmung von Allah nach und nach hinabsandte als Bestätigung dessen, was vor ihm war, als Rechtleitung und als frohe Botschaft für die Mumin. (98) Wer ein Feind für Allah, SEINE Engel, SEINE Gesandten, Dschibril und Mika’il ist, (der soll es lassen), denn zweifelsohne, Allah ist ein Feind für die Kafir. (99) und gewiss, bereits sandten Wir dir deutliche Ayat hinab. Und Kufr denen gegenüber betreibt niemand außer den Fasiq. (100) Ist es nicht so, dass immer wieder, wenn sie einen Vertrag abschließen, eine Gruppe von ihnen verletzt?! Nein, sondern die meisten von ihnen verinnerlichen den Iman nicht. (101) Und als zu ihnen ein Gesandter von Allah kam bestätigend dessen, was bei ihnen ist, warf eine Gruppe von denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, Allahs Schrift hinter ihren Rücken, als wüssten sie nichts. (102) Und sie folgten dem, was die Satane über Sulaimans Herrschaft verbreitet haben. Und nie hat Sulaiman, Kufr betrieben; doch die Satane haben Kufr betrieben. Sei lehrten die Menschen die Magie und das, was auf die beiden Engel in Babylon Harut und Marut hinabgesandt wurde. Und beide lehrten niemanden, bis sie sagten: Wir sind doch nur eine Fintna, betreibe also keinen Kufr! So lernten sie von ihnen das, womit sie zwischen dem Mann und seiner Ehepartnerin schaden. Doch sie schaden damit niemandem, es sei denn mit Zustimmung von Allah. Und sie lernten, was ihnen schadet und nicht nützt. Und gewiss, bereits wussten sie, dass jeder, der dies sich aneignet, am Jenseits keinerlei Anteil hat. Gewiss, erbärmlich ist as, womit sie sich verkauften, würden sie es nur wissen. (103) Und hätten sie doch Iman verinnerlicht und Taqwa gemäss gehandelt, gewiss wäre eine Belohnung von Allah besser, würden sie es nur wissen. (104) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Sagt nicht ra’ina, sondern sagt unzurna und hört zu! Und für die Kafir ist eine qualvolle Peinigung bestimmt. (105) Weder diejenigen unter den Schriftbesitzern, die Kufr betrieben haben, noch die Muschrik wünschen sich, dass euch etwas Gutes von eurem Herrn nach und nach hinabgesandt wird. Doch Allah gewährt Gnade, wem er will. Und Allah ist von unermesslicher Gunst. (106) Jede Aya, die Wir Naskh unterziehen oder vergessen lassen, ersetzen Wir durch etwas Besseres als sie oder durch Gleichwertiges. Weißt du etwa nicht, dass Allah ja über alles allmächtig ist? (107) Weißt du etwa nicht, dass Allah doch die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört, und dass es für euch anstelle von Allah weder Wali noch Beistehenden gibt? (108) Oder wollt ihr etwa von eurem Gesandten Gleiches verlangen, wie vorher von Musa verlangt wurde?! Und wer den Kufr gegen den lman eintauscht, der verfehlt bereits den geradlinigen Weg. (109) Viele von den Schriftbesitzern wünschen sich, sei könnten euch nach eurem Iman-Bekenntnis wieder zu Kafir umwandeln aus Neid in ihren Seelen, nachdem ihnen die Wahrheit sichtbar wurde. So erlasst und seht nach, bis Allah Seine Anweisung kommt lässt. Gewiss, Allah ist über alles allmächtig. (110) Und verrichtet ordnungsgemäß das rituelle Gebet und entrichtet die Zakat. Und was ihr für euch an Gutem vorlegt, werdet ihr bei Allah vorfinden. Gewiss, Allah ist dessen, was ihr tut, allsehend. (111) Und schon sagten sie: Das Cennet wird keiner betreten außer demjenigen, der Jude oder Nazarener war. –diese sind ihre Wunschvorstellungen- Sag: Bringt euren Beweis, solltet ihr wahrhaftig sein. (112) Doch, mit Sicherheit! Wer sich Allah ergibt, während der Muhsin ist, dieser hat seine Belohnung bei seinem Herrn, und um sie gibt es weder Angst, noch werden sie traurig sein. (113) Und die Juden sagten: Die Nazarener verfügen über nichts Nennenswertes, und die Nazarener sagten: Die Juden verfügen über nichts Nennenswertes, obwohl beide die Schrift vortragen. Solcherart sprachen diejenigen, die nicht wissen, Gleiches wie ihre Worte. So wird Allah am Tag der Auferstehung zwischen ihnen richten, worüber sie uneins zu sein pflegten. (114) Und wer ist unrecht-begehender als diejenigen, die in Allahs Moschee verbieten, dass Seines Namen darin gedacht wird, und sich um ihre Zerstörung bemühen? Diesen gebührt es nicht, sie zu betreten, außer angsterfüllt. Für sie gibt es im Diesseits Erniedrigung, und im Jenseits ist für sie überharte Peinigung bestimmt. (115) Und Allah gehört der Westen und der Osten. Allerorts, von wo ihr euch hinwendet, ist die von Allah gebotene Richtung. Gewiss, Allah ist allumfassend, allwissend. (116) und schon sagten sie: „Allah nahm sich Kinder“. Gepriesen-erhaben ist ER! Nein, sondern IHM gehört, was in Himmel und was auf Erde ist. Alles sind IHM unterwürfig. (117) ER ist Der Erschaffer der Himmel und der Erde. Und wenn Er eine Angelegenheit bestimmte, so sagt ER ihn nur: „Sei“!, sogleich ist sie. (118) Und diejenigen, die nicht wissen, sagten: Würde Allah zu uns doch nur sprechen oder käme zu uns doch nur eine Aya! Solcherart sprachen diejenigen vor ihnen Gleiches wie ihre Worte; ihre Herzen sind sich ähnlich. Bereits erläuterten Wir die Ayat für Leute die Gewissheit haben. (119) Gewiss, Wir entsandten dich mit der Wahrheit als Überbringer froher Botschaft und als Ermahner. Und du wirst nicht für die Weggenossen der Hölle zur Rechenschaft gezogen. (120) Und weder die Juden werden Wohlgefallen an dir finden noch die Nazarener, bist du ihrer Gemeinschaft folgst. Sag: Allah’s Rechtleitung ist die wahre Rechtleitung. Und solltest du ihren Neigungen folgen nach dem Wissen, das zu dir kam, vor Allah hast du weder Wali noch Beistehenden. (121) Diejenigen, denen Wir die Schrift zuteil werden ließen, tragen sie vor, wie es ihr gebührt. Diese verinnerlichen den Iman daran. Und wer ihr gegenüber Kufr betreibt, so sind diese de wirklichen Verlierer. (122) Kinder Israils! Entsinnt euch MEINER Gnade, die ICH euch gewährte, und dass ICH euch den Menschen gegenüber auszeichnete. (123) Und sucht Taqwa einem Tag gegenüber, an dem weder eine Seele etwas nützt, noch von ihr Ausgleich angenommen wird, noch ihr Fürbitte nützt, noch wird ihnen beigestanden. (124) Und (erinnere daran) als Ibrahim von seinem Herrn mit Worten geprüft wurde, und er sie dann einhielt. ER sagte: Gewiß, ICH mache dich zum Imam für die Menschen. Er sagt: Auch von meiner Nachkommenschaft? ER sagte: Das von MIR Versprochene umfasst nicht die Unrecht-Begehenden. (125) Und (erinnere daran) als WIR die Kaba zu einem immer wieder aufgesuchten Ort für die Menschen machten, und zu einem sicheren Ort. Und nehmt euch Maqamu-Ibrahim als Gebetsstätte! Und WIR erlegten Ibrahim und Ismail auf: Reinigt MEIN Haus für die Tawaf-, die Itikaf- und die Ruku- Sudschud-Vollziehenden! (126) Und (erinnere daran) als Ibrahim sagte: Mein Herr! Mache diesen zu einem sicheren Ort und gewähre seinen Bewohner Rizq von den Erzeugnissen, wem von ihnen den Iman an Allah und an den Jüngsten Tag verinnerlicht hat. ER sagte: Und wer Kufr betreibt, den werde ICH ein wenig vergnügen lassen, dann zwinge ICH ihn zur Peinigung des Feuers. Und erbärmlich ist das Werden. (127) Und (erinnere daran) als Ibrahim die Grundmauer des Hauses errichtete und Ismail: Unser Herr! Nimm von uns an. Gewiss, DU bist ja Der Allerhöchste, Der Allwissende. (128) Herr! Mache uns zu zwei Muslimen, lasse aus unserer Nachkommenschaft eine DIR gegenüber islam-praktizierende Umma entstehen, zeige uns unsere Riten und vergibt uns! Gewiss, DU bist ja Der Allvergebende, Der Allgnädige. (129) Unser Herr! Und lasse unter ihnen einen Gesandten von ihnen entstehen, der ihnen DEINE Ayet vorträgt, sie die Schrift und die Wahrheit lehrt uns sie läutert! Gewiss, DU bist ja Der Allwürdige, Der Allweise. (130) Und wer kann der Gemeinschaft Ibrahims gegenüber abgeneigt sein außer demjenigen, der sich selbst gering schätzt? Und gewiss?, bereits erwählten WIR ihn im Diesseits aus. Und gewiss, er ist im Jenseits zweifelsohne unter den gottgefällig Guttuenden. (131) Und (erinnere daran) als sein Herr ihm sagte: Praktiziere den Islam! Er sagte: Ich praktiziere den Islam Dem Herrn aller Geschöpfe. (132) Und dies hinterließ Ibrahim seinen Kindern als Vermächtnis, sowie Yakub: Meine Kinder! Allah hat euch doch den Din auserwählt, so sterbt nur als Muslime! (133) Oder wart ihr etwa Zeugen, als der Tod bei Yakub zugegen wurde, als er zu seinen Söhnen sagte: Wem werdet ihr nach mir dienen? Sie sagten: Wir werden weiterhin deinem Gott und dem Gott deiner Väter Ibrahim, Ismail und Ishaq dienen, einem einzigen Gott, und wir sind IHM gegenüber Muslime. (134) Diese war eine Umma, die bereits verging. Ihr gebührt, was sie erworben hat, und euch gebührt, was ihr erworben habt, und ihr werdet nicht zur Rechenschaft gezogen für das, was sie zu tun pflegten. (135) Und sie sagten: Werdet Juden oder Nazarener, werdet ihr Rechtleitung finden. Sag: Nein, sondern wir folgen der Gemeinschaft Ibrahims, der hanif war, und er war nicht von den Muschrik. (136) Sagt: Wir verinnerlichen den Iman an Allah, an das, was uns hinabgesandt wurde, an das, was Ibrahim, Ismail, Ishaq, Yakub, und den Israil-Stämmen hinabgesandt wurde, an das, was Musa zuteil wurde sowie Isa, und an das, was den Propheten von ihrem Herrn zuteil wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen irgendeinem von ihnen und wir sind IHM gegenüber Muslime. (137) Und wenn sie den Iman an das Gleiche verinnerlichen, woran ihr den Iman verinnerlicht habt, so haben sie bereits Rechtleitung gefunden. Und wenn sie sich abwenden, so sind sie doch nur im Widerspruch; und Allah wird dich vor ihnen schützen. Und ER ist Der Allhörende, Der Allwissende. (138) Dies ist Allahs Prägung. Und wer verfügt über eine schönere Prägung als Allah? Und wir sind IHM gegenüber Dienende. (139) Sagt: Wollt ihr mit uns über Allah disputieren, wo ER unser und euer Herr ist, und wo uns unsere Taten und euch eure Taten gehören, und wo wir IHM gegenüber aufrichtig sind?! (140) Oder sagt ihr etwa, dass Ibrahim, Ismail, Yakub und die Israil-Stämme Juden oder Nazarener waren? Sag: Wisst ihr besser oder Allah? Und wer ist unrecht-begehender als derjenige, der ein Zeugnis bei sich von Allah verschweigt? Und Allah ist nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut. (141) Diese war eine Umma, die bereits verging. Ihr gebührt, was sie erworben hat, und euch gebührt, was ihr erworben habt, und ihr werdet nicht zur Rechenschaft gezogen für das, was sie zu tun pflegten. (142) Die Beschränkten unter den Menschen werden sagen: Was brachte sie von ihrer Gebetsrichtung ab, die sie vorher hatten? Sag: Allah gehrt der Osten und der Westen. ER leitet recht, wen ER will, auf einen geradlinigen Weg. (143) Und solcherart machten WIR euch zu einer gemäßigten Umma, damit ihr Zeugen über die Menschen seid, und der Gesandte über Zeuge ist. Und nicht machten WIR die Gebetsrichtung, die du vorher hattest, außer damit WIR kenntlich machen demjenigen, der dem Gesandten folgt, von demjenigen, der sich um seine Fersen wendet. Und es ist gewiss etwas Schwerwiegendes außer für diejenigen, die Allah rechtleitete. Und es gebührt Allah nicht, dass ER euren Iman (eurer rituelles Gebet) verloren gehen lässt. Gewiss, Allah ist den Menschen gegenüber zweifelsohne allgütig, allgnädig. (144) Bereits sehen WIR das Schweifen deines Gesichtes himmelwärts. So werden WIR dich gewiss eine Gebetsrichtung einnehmen lassen, an der du Wohlgefallen findest. So wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-Haram, und allerorts, wo ihr seid, wendet euch mit dem Gesicht in seine Richtung! Auch sicher, diejenigen, denen die Schrift zuteil wurde, wissen zweifellos, dass es doch die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Und Allah ist gewiss nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut. (145) Und würdest du denjenigen, denen die Schrift zuteil wurde, alle Ayet bringen, so werden sie keineswegs deine Gebetsrichtung befolgen. Auch du bist kein Befolger ihrer Gebetsrichtung. Auch die einen von ihnen befolgen nicht die Gebetsrichtung der anderen. Und würdest du ihren Neigungen folgen nach dem, was zu dir an Wissen kam, gewiss würdest du dann unweigerlich von den Unrecht-Begehenden sein. (146) Diejenigen, denen WIR die Schrift zuteil werden ließen, kennen es (oder ihn), wie sie ihre Kinder kennen. Doch eine Gruppe von ihnen verschweigt die Wahrheit, während sie weiß. (147) Das ist die Wahrheit von deinem Herrn. Und sei nicht von den Zweifel-Hegenden! (148) Und für jeden gibt es eine Richtung, die er einnimmt. So wetteifert um die gottgefällig guten Taten! Allerorts, wo auch immer ihr euch befindet, wird Allah euch zusammenbringen, allesamt. Gewiss, Allah ist über alles allmächtig. (149) Und wohin auch immer du gehst, wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almaschidil-Haram. Und gewiss, dies ist zweifelsohne die Wahrheit von deinem Herrn. Und Allah ist nicht achtlos dem gegenüber, was ihr tut. (150) Und wohin auch immer du gehst, wende dich mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-Haram, und allerorts, wo auch immer ihr euch befindet, wendet euch mit dem Gesicht in Richtung von Almasdschidil-Haram, damit die Menschen gegen euch kein Argument haben, außer denjenigen von ihnen , die Unrecht begehen, so habt keine Ehrfurcht vor ihnen, und habt Ehrfurcht vor MIR! Zweifelsohne werde ICH euch dann MEINE Gabe vervollständigen – damit ihr Rechtleitung findet- (151) wie WIR zu euch einen Gesandten von euch entsandten, der euch Unsere Ayet vorträgt, euch läutert, euch die Schrift und die Weisheit lehrt und euch das lehr, was ihr vorher nicht wusstet. (152) Also gedenkt MEINER, bedenke ICH euch, erweist MIR gegenüber dankbar und betreibt MIR gegenüber kein Kufr. (153) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Helft euch mit Geduld und mit dem rituellen Gebet. Gewiss, Allah ist mit den Duldsamen. (154) Und sagt nicht über diejenigen, die fi-sabilillah getötet werden: Sie seien Verstorbene. Nein, sondern sie sind Lebendige. Doch ihr merkt es nicht. (155) Und unweigerlich werden WIR euch mit etwas Angst, Hunger und Rückgang von Vermögen, Bevölkerung und Erzeugnissen prüfen. Und überbringe den Duldsamen frohe Botschaft – (156) die, wenn sie Unglück trifft, sagen: inna lilahi wa ina ilaihi radschi’un. (157) Für diese gibt es von ihrem Herrn Vergebung und Gnade, und diese sind die wirklichen Geleiteten. (158) Gewiss, As-Safa und Al-Marwa gehören zu den von Allah (gebotenen) Riten. Wer zum Al-bait mit Hadsch oder Umra pilgert, für den ist es keine Verfehlung, wenn er zwischen beiden hin- und herläuft. Und wer Freiwilliges tut, so ist Allah gewiss reichlich belohnend, allwissend. (159) Gewiss, diejenigen, die das verschweigen, das WIR von den klaren Zeichen und der Rechtleitung hinabsandten, nachdem WIR es den Menschen in der Schrift verdeutlicht haben, diese verflucht Allah und verfluchen die Verfluchten. (160) Ausgenommen sind diejenigen, die bereut, Wiedergutmachung geleistet und es verdeutlicht haben, denn diesen vergebe ICH. Und ICH bin Der äußerst Reue-Annehmende, Der Allgnädige. (161) Gewiss, diejenigen, die Kufr betrieben haben und als Kafir gestorben sind, auf diesen lastet der Fluch von Allah, den Engeln und den Menschen, allesamt. (162) Ewig werden sie darin sein; weder wird ihnen die Peinigung erleichtert, noch wird ihnen Verschnaufpause gewährt. (163) Und euer Gott ist ein einziger Gott, es gibt keinen Gott außer IHM, Dem Allgnade Erweisenden, Dem Allgnädigen. (164) Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde, in der Aufeinanderfolge der Nacht und des Tages, in den Schiffen, die über das Meer mit Nützlichem für die Menschen ziehen, in dem, was Allah vom Himmel an Wasser fallen ließ, mit dem ER dann die Landschaft nach ihrem Tod wieder belebte und dann auf ihr jedes sich bewegendes Lebewesen nach ihrem Tod wieder belebte und dann auf ihr jedes sich bewegendes Lebewesen ausbreiten ließ, in den Strömung der Winde und in den gratis fügsam gemachten Wolken zwischen dem Himmel und der Erde, sind zweifelsohne Ayet für Leute, die begreifen. (165) Und unter den Menschen sind einige, die sich anstelle von Allah etwas als Ebenbürtiges nehmen. Sie empfinden für sie Liebe, wie die Liebe zu Allah. Doch diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben, lieben Allah noch viel mehr. Und würden diejenigen, die Unrecht begehen, nur einsehen – wenn sie die Peinigung erleben, dass gewiss die Macht allesamt Allah gehört und dass Allah doch im Peinigen ist, (werden sie bereuen); (166) wenn diejenigen, denen gefolgt wurde, sich von denjenigen, die ihnen folgten, lossagen. Und sie werden Peinigung erleben und die Verbindungen zwischen ihnen werden abbrechen. (167) Und diejenigen, die folgen, sagten: Hätten wir doch nur eine Rückkehr gehabt, damit wir uns von ihnen lossagen, wie sie sich von uns lossagten. Solcherart lässt Allah sie ihre Taten als Selbstanklagen wahrnehmen. Und sie werden das Feuer nie verlassen. (168) Ihr Menschen! Esst von dem, was auf Erden ist, an genießbaren Halalmitteln, und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Gewiss, er ist für euch ein entschiedener Feind. (169) Er gebietet euch doch nur Schlechtes und Abscheuliches und dass ihr über Allah sagt, was ihr nicht wisst. (170) Und wenn ihnen gesagt wurde: Folgt dem, was Allah hinabsandte, sagen sie: Nein, sondern wir folgen dem, was wir bereits bei unseren Ahnen fanden. Auch dann, wenn ihre Ahnen sich nichts besannen und keine Rechtleitung fanden? (171) So ist das Gleichnis derjenigen, die Kufr betrieben haben, wie das Gleichnis desjenigen, der etwas anschreit, das nichts außer Rufen und Schreien vernimmt. Sie sind taub, stumm und blind, also sie begreifen nicht. (172) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Verzehrt von den Tay-yibat, die WIR euch als Rizq gewährt haben, und erweiset euch Allah gegenüber dankbar, solltet ihr IHM zu dienen pflegen. (173) Für Haram erklärt ER euch doch nur das Verendete, das (vergossene) Blut, das Schweinefleisch und das, worauf (bei der Schächtung) andere als Allah angerufen wurden. Wer jedoch dazu gezwungen wird – ohne dabei erstrebend oder übertretend zu sein, für den ist es keine Verfehlung. Gewiss, Allah ist allvergebend, allgnädig. (174) Gewiss, diejenigen, die das verschweigen, was Allah von der Schrift hinabsandte, und damit einen minderwertigen Gegenwert erkaufen, diese verzehren in ihren Bäuchen nichts anderes außer dem Feuer. Und Allah wird weder zu ihnen am Tag der Auferstehung sprechen, noch sie läutern. Und für sie ist qualvolle Peinigung bestimmt. (175) Diese sind diejenigen, die das Abirren gegen die Rechtleitung eingetauscht haben, sowie die Peinigung gegen die Vergebung. Also erstaunlich wird ihre Geduld mit dem Feuer sein. (176) Dies weil Allah die Schrift mit der Wahrheit nach und nach hinabsandte. Doch diejenigen, die über die Schrift uneins wurden, befinden sich zweifelsohne in tiefer Zerstrittenheit. (177) Das gottgefällige Handeln liegt nicht darin, dass ihr euch mit dem Gesicht in Richtung des Ostens und des Westens wendet, sondern das gottgefällige Handeln ist, dass man den Iman an Allah, an den Jüngsten Tag, an die Engel, an die Schriften und an die Propheten verinnerlicht sowie das Vermögen - trotz Liebe dazu – den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem in Not geratenen Reisenden, den Bittenden und für die Unfreien gibt und das rituelle Gebet ordnungsgemäß verrichtet und die Zakat entrichtet; (dazu gehört) auch die Einhaltenden ihrer Verträge, wenn sie solche abschließen, und die Duldsamen in bitterer Armut, in Krankheit und beim Gewalt-Antun, denn diese sind diejenigen, die wahrhaftig sind. Und diese sind die wirklich Muttaqi. (178) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Euch wurde Qisas für die Getöteten geboten: Der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven und das Weibliche für das Weibliche. Und wem von den (Konsequenzen für die Tötung) seins Bruders etwas erlassen wird, dann gilt die Forderung (der Entschädigungszahlung) nach dem Gebilligten und die Bezahlung an ihn Ihsan gemäß. Dies ist Erleichterung von eurem Herrn und Gnade. Also wer danach übertritt, für den ist qualvolle Peinigung bestimmt. (179) und für euch gibt es durch Qisas Leben, ihr mit Verstand!, damit ihr Taqwa gemäß handelt. (180) Euch wurde geboten – wenn der Tod bei einem von euch zugegen wird, wenn er Gut hinterlässt, das Vermächtnis für die Eltern und die Nahverwandtschaft nach dem Gebilligten; es ist eine Pflicht für die Muttaqi. (181) Wer dieses (Vermächtnis) verändert, nachdem er es vorgenommen hat, so lastet deren Verfehlung doch nur auf denjenigen, die es veränderten. Gewiss, Allah ist allhörend, allwissend. (182) Also wer vom Testator fahrlässige oder vorsätzliche Verfehlung fürchtet, dann unter ihnen (den Erben) dies verbessert, so trifft ihn keine Verfehlung. Gewiss, Allah ist allvergebend, allgnädig. (183) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Das Siyam wurde euch geboten, wie es denjenigen vor euch geboten wurde, damit ihr Taqwa gemäß handelt. (184) Es sind abgezählte Tage. Wer jedoch von euch krank oder auf Reisen war, so (holt er nach die) gleiche Anzahl an anderen Tagen. Und für diejenigen, denen es schwer fällt, ist dessen Ersatz die Speisung eines Bedürftigen. Und wer mehr Gutes freiwillig gibt, so ist dies besser für ihn. Und wenn ihr fastet, ist es besser für euch, würdet ihr es nur wissen. (185) Es ist der Monat Ramadan, in dem der Quran hinabgesandt wurde als Rechtleitung für die Menschen und als deutliches Zeichen von der Rechtleitung und Al-Furqan. Wer von euch diesen Monat erlebt, so soll er darin Siyam vollziehen! Und wer krank oder auf Reisen war, (fastet) an anderen Tagen die gleiche Anzahl. Allah will für euch Erleichterung; doch ER will für euch keine Erschwernis. Und (ER gebot es euch), damit ihr die Anzahl (der Siyam-Tage) vervollständigt, Allah mit „allahu-akbar“ für das rühmt, was ER euch an Rechtleitung zukommen ließ, und ihr euch dankbar erweist. (186) Und wenn dich MEINE Diener nach MIR fragen: ICH bin gewiss nahe, erhöre das Bittgebet des Bittenden, wenn er an MICH Bittgebete richtet; so sollen sie MIR folgen und den Iman an MICH verinnerlichen, damit sie das Wahre treffen. (187) Für Helal wurde euch erklärt, in der Nacht (während) der Siyam-Zeit mit euren Ehefrauen intim zu sein. Sie sind (wie) eine Bekleidung für euch und ihr seid (wie) eine Bekleidung für sie. Allah wusste, dass ihr euch selbst gegenüber untreu wart, so nahm Er eure Reue an und erließ es euch. Also jetzt verkehrt mit ihnen und erstrebt das, was Allah euch geboten hat. Und esst und trinkt, bis für euch der weiße Faden (der Dämmerung) vom schwarzen Faden (der Nacht) unterscheidbar wird, dann vollendet das Siyam bis zur Nacht. Und werdet nicht intim mit ihnen, währen der Itikaf in den Moscheen vollzieht. Dies sind Allahs Richtlinien, so kommt ihnen nicht nahe! Solcherart verdeutlicht Allah den Menschen SEINE Ayet, damit sie Taqwa gemäß handeln. (188) Und eignet euch euer zwischen einander (vorhandenes) Vermögen nicht durch das als nichtig Erklärte an und bringt dieses nicht vor den Richtenden, um euch damit einen Teil des Vermögens von Leuten durch Sündhaftes anzueignen, während ihr es wisst. (189) Sie fragen dich nach den Neumonden. Sag: Diese sind Zeitmarkierungen für die Menschen und für die Hadsch. Und das gottgefällige Handeln liegt nicht darin, dass ihr Häuser von der Rückseite betretet, sondern das gottgefällige Handeln ist (das gottgefällige Handeln dessen), der Taqwa gemäß handelt. Und betretet die Häuser durch ihre Eingangstüren! Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber, damit ihr erfolgreich werdet. (190) Und führt den bewaffneten Kampf fi-sabilillah gegen diejenigen, die gegen euch den bewaffneten Kampf führen; doch begeht keine Aggression! Denn gewiss, Allah liebt nicht die Aggressoren. (191) Und tötet sie überall, wo ihr sie ausfindig macht, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Und die Fitna ist härter als das Töten. Und führt gegen sie den bewaffneten Kampf nicht bei Al-Masdschidil-Haram, bis sie gegen euch darin den bewaffneten Kampf aufnehmen. Und wenn sie den bewaffneten Kampf gegen euch aufnehmen, dann tötet sie. Solcherart ist die Vergeltung für die Kafir. (192) Und wenn sie sich (der Aggression) enthalten, also gewiss, Allah ist allvergebend, allgnädig. (193) Und führt gegen sie den bewaffneten Kampf, damit es keine Fitna gibt und der Din (nur) für Allah (praktiziert wird). Und wenn sie sich (der Aggression) enthalten, dann gibt es keine Aggression außer gegen die Unrecht-Begehenden. (194) (Nichtbeachtung) des Haram-Monats ist gegen (Nichtbeachtung) eines Haram-Monats, denn bei den Hurumat gilt Qisas. Also wer gegen euch Aggression begeht, so seid ihm gegenüber genauso aggressiv, wie er gegen euch Aggression beging. Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass Allah gewiss mit den Muttaqi ist. (195) Und gebt fi-sabilillah, liefert (euer Selbst) nicht eigenhändig dem Niedergang aus und handelt Ihsan gemäß! Gewiss, Allah liebt die Muhsin. (196) Und vervollständigt die Hadsch und die Umra für Allah! Und solltet ihr daran gehindert werden, dann (opfert) das, was an Opfertieren verfügbar ist, und rasiert nicht eure Köpfe, bis das Opfertier seinen Opferplatz erreicht hat. Und wer von euch krank oder am Kopf verletzt ist, so (leistet er dafür) Ersatz mit Siyam, Sadaqa oder Opferung. Wenn ihr dann wieder sicher seid, dann (opfert) derjenige, der die Umra mit der Hadsch vollzieht, das, was an Opfertieren verfügbar ist. Doch für den, der nichts findet, (gilt) Siyam an drei Tagen während der Hadsch und sieben nach eurer Heimkehr. Diese sind ganze zehn (Tage). Dies (gilt) für denjenigen, dessen Familie bei Al-Masdschid-Haram nicht zugegen ist. Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass Allah gewiss hart im Bestrafen ist! (197) Die Hadsch findet in bekannten Monaten statt. Wer sich in ihnen zur Hadsch entschließt, so gibt es weder Intimitäten noch Fisq noch Streitigkeiten während der Hadsch. Und was ihr an Guten tut, das kennt Allah. Und deckt euch mit Reiseproviant ein, denn gewiss, der beste Reiseproviant ist die Taqwa. Und handelt Taqwa gemäß MIR gegenüber, ihr von Verstand! (198) Für euch ist es keine Verfehlung, dass ihr nach Gunst von eurem Herrn strebt. Und wenn ihr Ifada von Arafat macht, dann gedenkt Allahs bei Al-Masch’rail-Haram. Und gedenkt SEINER, wie ER euch rechtleitete, und ihr wart vorher gewiss von den Abirrenden. (199) Dann vollzieht Ifada von da, wovon die (anderen) Menschen Ifada vollziehen, und bittet Allah um Vergebung! Gewiss, Allah ist allvergebend, allgnädig. (200) Und wenn ihr eure Riten vollendet habt, dann gedenkt Allahs, wie
ihr eure Ahnen gedenkt, oder noch mehr. Und unter den Menschen gibt es
manche, die sagen: Unser Herr, gib uns im Diesseits! Während es für
sie am Jenseits keinerlei Anteil gibt.
(201) Und unter ihnen gibt es manche, die sagen: Unser Herr, gewähre uns im Diesseits gottgefällig Schönes um im Jenseits gottgefällig Schönes und bewahre uns vor der Peinigung des Feuers! (202) Für diese gibt es einen Anteil von dem, was sie erworben haben, und Allah ist schnell im Zur-Rechenschaft-Ziehen. (203) Und gedenkt Allahs an abgezählten Tagen. Und wer in zwei Tagen beeilt aufbricht, auf diese kommt keine Verfehlung zu, und wer später aufbricht, für diesen ist es (ebenfalls) keine Verfehlung; (dies) für denjenigen, der Taqwa gemäß handelt. Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass ihr doch vor IHM versammelt werdet. (204) Und unter den Menschen gibt es manch einen, dessen Worte über das diesseitige Leben dir gefallen; auch lässt er Allah Zeuge sein für das, was sein Herz empfindet, während er der heftigste Streitsüchtige ist. (205) Und wenn er fortgeht, zieht er im Lande umher, um darin Verderben anzurichten und die Frauen, und die Nachkommenschaft zugrunde zu richten. Und Allah liebt nicht das Verderben-Anrichten. (206) Und wenn ihm gesagt wird: Handle Taqwa gemäß Allah gegenüber!, ermutigt ihn der Stolz zur Verfehlung. So genügt ihm Dschahannam. Und gewiss erbärmlich ist der Aufenthaltsort. (207) Und unter den Menschen sind manche, die sich selbst im Streben nach Wohlgefallen von Allah aufgeben. Und Allah ist allgütig den Dienern gegenüber. (208) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Tretet in die Ergebenheit ganzheitlich ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Gewiss, er ist für euch ein entschiedener Feind. (209) Und solltet ihr irregehen, nachdem zu euch die deutlichen Zeichen kamen, so wisst, dass Allah gewiss allwürdig, allweise ist! (210) Warten sie auf etwas anderes außer darauf, dass zu ihnen Allahs (Anweisung) im Schatten von dicken Wolken und die Engel kommen? Doch die Angelegenheit wurde bereits bestimmt. Und an Allah werden alle Angelegenheiten gewandt. (211) Frage Israils Kinder, wie viele deutliche Aya WIR ihnen zuteil werden ließen! Und wer Allahs Gabe (Schrift) verändert, nachdem sie zu ihm kam, gewiss ist Allah dann hart im Bestrafen. (212) Denjenigen, die Kufr betrieben haben, wurde das diesseitige Leben verschönert, und sie machen sich lustig über diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben. Doch diejenigen, die Taqwa gemäß handeln, stehen über ihnen am Tag der Auferstehung. Und Allah gewährt Rizq, wem ER will, ohne Berechnung. (213) Die Menschen waren eine einzige Umma. Dann entsandte Allah die Propheten als Überbringer froher Botschaften und als Ermahner und sandte ihnen die Schrift mit der Wahrheit hinab, damit sie (die Schrift) zwischen den Menschen über das richtet, worüber sie uneins waren. Und uneins darüber wurden nur diejenigen, denen sie zuteil wurde, nachdem zu ihnen die deutlichen Zeichen kamen, aus Übertretung von ihnen. Dann leitete Allah diejenigen recht, die den Iman verinnerlichten, zu dem vom Wahren, worüber sie uneins waren – durch Erleichterung von IHM. Und Allah leitet recht, wen ER will, zu einem geradlinigen Weg. (214) Oder habt ihr etwa gedacht, dass ihr in die Dschanna eintretet, ohne dass euch Ähnliches trifft, wie es diejenigen traf, die vor euch vergingen? Die bittere Armut und die Krankheit suchten sie heim und sie wurden erschüttert, bis der Gesandte und diejenigen mit ihm, den den Iman verinnerlicht haben, sagten: Wann kommt Allahs Beistand? Ja! Gewiss, Allahs Beistand ist nahe. (215) Sei fragen dich, was sie geben sollen. Sag: Was ihr an Guten gebt, dann für die Eltern, für die Nahverwandten, für die Waisen, für die Bedürftigen und für den Reisenden. Und was ihr an Guten macht, so ist Allah gewiss darüber allwissend. (216) Euch wurde der bewaffnete Kampf geboten, während er euch zuwider ist. Doch vielleicht hegt ihr Abneigung gegen etwas, während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Allah weiß und ihr wisst nicht. (217) Sie fragen dich nach dem Haram-Monat: Ist das Führen des bewaffneten Kampfs darin erlaubt? Sag: Das Führen des bewaffneten Kampfs darin ist etwas Schwerwiegendes. Doch das Abhalten vom Allahs Weg, Kufr IHM gegenüber (das Abhalten) von Al-Masdschidil-Haram und die Vertreibung seiner Bewohner daraus ist bei Allah noch schwerwiegender. Und die Fitna ist schwerwiegender als das Töten. Und sie werden gegen euch immer wieder den bewaffneten Kampf führen, bis sie euch von eurem Din abbrachten, wenn sie es könnten. Und wer von euch sich von seinem Din abkehrt und stirbt, während er Kafir ist, so sind diese diejenigen, deren Taten im Diesseits und im Jenseits zunichte wurden, und diese sind die Weggenossen des Feuers. Darin werden sie ewig sein. (218) Gewiss, diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben, und diejenigen, die Hidschra unternommen haben und Dschihadfi-sabilillah geleistet haben, diese hoffen auf Allahs Gnade. Und Allah ist allvergebend, allgnädig. (219) Und sie fragen dich nach dem Khamr und dem Glückspiel. Sag: In beiden sind große Verfehlungen und Nutzen für die Menschen; doch ihre Verfehlungen überwiegen ihrem Nutzen. Und sie fragen dich, wie viel sie geben sollen. Sag: Den Überschuß. Solcherart verdeutlicht Allah euch die Ayet, damit ihr nachdenkt (220) über das Diesseits und das Jenseits. Und sie fragen dich nach den Waisen. Sag: Gottgefällig Gutes ihnen erweisen, ist gut. Und solltet ihr mit ihnen Beteiligung eingehen, so sind sie eure Geschwister. Und Allah kennt den Verderben-Anrichtenden dem gottgefällig Guttuenden gegenüber. Und wollte Allah es, hätte ER es euch erschwert. Gewiss, Allah ist allwürdig, allweise. (221) Und heiratet die Muschrik-Frauen nicht, bis sie den Iman annehmen. Und eine Mumin-Dienerin ist gewiss besser als eine Muschrika, selbst dann, sollte diese euch gefallen. Und verheiratet nicht an Muschrik-Männer, bis sie den Iman angenommen haben. Und gewiss ein Mumin-Diener ist besser als ein Muschrik, selbst dann, sollte dieser euch gefallen. Diese laden zum Feuer ein, und Allah lädt ein zum Cennet und zur Vergebung mit Erleichterung von ihm. Und ER verdeutlicht SEINE Ayat den Menschen, damit sie sich besinnen. (222) Und sie fragen dich nach der Menstruation. Sag: Sie ist eine Beschwerlichkeit, so enthaltet euch (des Geschlechtsverkehrs mit den) Ehefrauen während der Menstruation, und vollzieht mit ihnen keinen Geschlechtsverkehr, bis sie sich rituell reinigen. Und wenn sie sich rituell gereinigt haben, dann verkehrt mit ihnen da, wo Allah es euch gebot. Gewiss, Allah liebt die stets Reumütigen und die sich rituell Reinigenden. (223) Eure Ehefrauen sind (wie) ein Einpflanzungsort für euch, so kommt zu eurem Einpflanzungsort, wie ihr wollt, und legt euch etwas vor! Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass ihr gewiss IHM begegnet werdet. Und überbringe den Mumin frohe Botschaft! (224) Und nehmt Allah nicht als Vorwand für eure Eide, damit ihr (sie) nicht erfüllt, nicht Taqwa gemäß handelt und keine Aussöhnung zwischen den Menschen zulasst. Und Allah ist allhörend, allwissend. (225) Allah belangt euch nicht für etwas Unbedachtes bei euren Eiden; doch ER belangt euch für das, was eure Herzen beabsichtigten. Und Allah ist allvergebend, allnachsichtig. (226) Diejenigen, die eine Ilaa-Eid ihren Ehefrauen gegenüber leisten, warten vier Monate. Und wenn sie (vom Eid) zurücktreten, so ist Allah gewiss allvergebend, allgnädig! (227) Und sollten sie sich zur Talaq-Scheidung entschließen, so ist Allah gewiss allhörend, allwissend. (228) Und die talaq-geschiedenen Frauen warten mit sich drei Quru ab. Und es ist nicht Halal für sie zu verschweigen, was Allah in ihren Gebärmüttern erschuf, sollten sie den Iman an Allah und den Jüngsten Tag verinnerlicht haben. Und ihre Ehemänner haben das Vorrecht, die Talaq-Scheidung von ihnen (während der Wartzeit) rückgängig zu machen, wenn sie Aussöhnung wünschen. Und ihnen (den Ehefrauen) steht (den Ehemänner gegenüber) Gleiches zu, wie es ihnen obliegt nach dem Gebilligten, und den Ehemännern steht ihnen gegenüber eine Zusätzlichkeit zu. Und Allah ist allwürdig, allweise. (229) Die Talaq-Scheidung ist zweimal (widerrufbar), dann gilt entweder Behalten nach dem Gebilligten oder Entlassung Ihsan gemäß. Und es gilt für euch (Ehemänner) nicht als Helal, irgend etwas von dem zu nehmen, was ihr ihnen gegeben habt, außer wenn beide befürchten, dass sie Allahs Richtlinien nicht einhalten könnten. Also solltet ihr es befürchten, dass beide Allahs Richtlinien nicht einhalten können, dann ist es für beide keine Verfehlung, wenn sie eine Entschädigung zahlt, (um Talaq-Scheidung zu bewirken). Diese sind Allahs Richtlinien, so überschreitet sie nicht! Und wer Allahs Richtlinien überschreitet, diese sind die wirklichen Unrecht-Begehenden. (230) Sollte er von ihr dann (zum dritten Mal) die Talaq-Scheidung vollzogen haben, so wird sie für ihn danach nicht mehr Helal, bis sie einen anderen Ehemann heiratet. Und sollte dieser (danach) von ihr die Talaq-Scheidung vollzogen haben, dann ist es für beide keine Verfehlung, wenn beide wieder heiraten, wenn beide glauben, sie könnten (nun) Allahs Richtlilien einhalten. Und diese sind Allahs Richtlinien, ER erläutert sie für Leute, die wissen. (231) Und wenn ihr von den Ehefrauen die Talaq-Scheidung vollzogen habt und sie sich dem Ende ihrer Wartezeit näherten, dann behaltet sie gemäß dem Gebilligten oder entlasst sie gemäß dem Gebilligten. Und behaltet sie nicht zum Schädigen, um Übertretung zu begehen. Und wer solches macht, der beging bereits Unrecht gegen sich selbst. Und nehmt euch Allahs Ayat nicht zum Spott! Und gedenkt der Gabe Allahs euch gegenüber und dessen, was ER euch von der Schrift und der Weisheit hinabsandte, um euch damit zu ermahnen. Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass Allah gewiss über alles allwissend ist. (232) Und wenn ihr von den Ehefrauen die Talaq-Scheidung vollzogen habt und sie sich dem Ende ihrer Wartezeit näherten, dann hindert sie (die Frauen) nicht daran, ihre Männer wieder zu heiraten, wenn sie sich nach dem Gebilligten aussöhnten. Damit wird von euch ermahnt, wer den Iman an Allah und an den Jüngsten Tag zu verinnerlichen pflegte. Dies ist für euch nutzbringender und reiner. Und Allah weiß und ihr wisst nicht. (233) Und die Gebärenden stillen ihre Geborenen zwei volle Jahre für denjenigen, der die Stillzeit vollständig durchführen will. Und demjenigen (Vater), dem geboren wurde, obliegt ihr Rizq und ihre Bekleiden nach dem Gebilligten. Einer Seele wird nicht auferlegt, außer was sie vermag. Weder einer Gebärenden darf wegen ihres Geborenen Schaden zugefügt werden, noch demjenigen, dem geboren wurde, wegen seines Geborenen; und dem Erben obliegt Gleiches wie dies. Und sollten beide sich zum Abstillen im gegenseitigen Einvernehmen und nach Beratung entschließen, dann ist es für beide keine Verfehlung. Und wenn ihr eure Kinder (durch andere) stillen lassen wollt, dann ist es keine Verfehlung für euch, wenn ihr das gebt, was ihr vereinbart, nach dem Gebilligten. Und handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und wisst, dass Allah gewiss dessen, was ihr tut, allsehend ist. (234) Und diejenigen von euch, die sterben und Witwen hinterlassen, diese warten mit sich vier Monate und zehn Tage ab. Und wenn sie ihre Wartezeit beendet haben, dann ist es für euch keine Verfehlung in dem, was sie mit sich selbst machen, nach dem Gebilligten. Und Allah ist dessen, was ihr tut allkundig. (235) Und es ist für euch keine Verfehlung in dem, was ihr von der Verlobung der (verwitweten) Frauen angedeutet oder in eurem Sinn gehabt habt. Allah wusste, dass ihr an sie denken werdet; doch gebt ihnen kein Heiratsversprechen, außer dass ihr gebilligtes Wort sagt: Und entschließt euch nicht zum Heiratsvertrag, bis die Vorgeschriebene (Idda-Zeit) ihr Ende hat. Und wisst, dass Allah gewiss das kennt, was in eurem Innern ist, so seid achtsam IHM gegenüber! Und wisst, dass Allah gewiss allvergebend, allnachsichtig ist. (236) Es ist für euch keine Verfehlung, wenn ihr von den Frauen die Talaq-Scheidung vollzogen habt, bevor ihr sie intim berührt und ihnen eine Pflichtgabe (Mahr) zugesprochen habt. Und entschädigt sie, der Begüterte nach seinen Mitteln und der Unvermögende nach seinen Mitteln – eine Entschädigung nach dem Gebilligten. Es ist eine Verpflichtung, die den Muhsin obliegt. (237) Und wenn ihr von ihnen die Talaq-Scheidung vollzogen habt, bevor ihr sie intim berührt habt, und während ihr ihnen bereits eine Mahr zugesprochen habt, dann (erhalten sie) die Hälfte dessen, was ihr zugesprochen habt, es sei denn, sie verzichten oder derjenige verzichtet, der über den Heiratsvertrag verfügt. Und wenn ihr verzichtet, dann ist dies näher zur Taqwa. Und vergesst nicht die Zuvorkommenheit zwischen euch! Gewiss, Allah ist dessen, was ihr tut, allsehend. (238) Haltet die rituellen Gebete und (besonders) das mittlere rituelle Gebet ein, und vollzieht Qiyam für Allah in demütiger Ergebenheit! (239) Und solltet ihr euch fürchten, dann (verrichtet das rituelle Gebet) beim Gehen oder beim Reiten/Fahren. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann gedenkt Allahs wie ER euch das lehrte, was ihr nicht zu wissen pflegtet. (240) Und denjenigen von euch, die sterben und Witwen hinterlassen, (ist auferlegt) für ihre Frauen ein Vermächtnis mit einjähriger Versorgung und Wohnrecht. Und wenn diese (die Wohnung) verlassen, dann ist es für euch keine Verfehlung in dem, was sie mit sich selbst vom Gebilligten machen. Und Allah ist allwürdig, allweise. (241) Und für die Talaq-Geschiedenen gibt es Versorgung nach dem Gebilligten; es ist eine Verpflichtung, die den Muttaqi obliegt. (242) solcherart verdeutlich Allah euch Seine Ayat, damit ihr euch besinnt. (243) Gewahrtest du etwa nicht diejenigen, die ihre Wohngebiete zu Tausenden aus Angst vor dem Tod verließen, dann sagte Allah ihnen: Sterbt!, dann belebte ER sie wieder? Gewiss, Allah ist doch Gunst erweisend den Menschen gegenüber; doch die meisten Menschen erweisen sich undankbar. (244) Und führt den bewaffneten Kampf „fi-sabilillah“ und wisst, dass Allah gewisst allhörend, allwissend ist. (245) Wer ist dieser, der um Allahs willen eine Hasan-Anleihe macht, damit Allah sie für ihn um ein Vielfaches vermehrt? Und Allah lässt beengen und ausdehnen, und zu IHM werdet ihr zurückgebracht. (246) Gewahrtest du etwa nicht die Entscheidungsträger von den Kindern Israils nach Musa, als sie zu einem Propheten von ihnen sagten: Schicke uns einen König, dann führen wir den bewaffneten Kampf fi-sabilillah?! Er sagte: Könnte es sein, dass wenn euch der bewaffnete Kampf geboten wird, dass ihr nicht kämpft? Sie sagten: Weshalb sollten wir nicht fi-sabilillah kämpfen, nachdem wir bereits von unseren Wohngebieten vertrieben wurden, sowie von unseren Kindern? Doch als ihnen der bewaffnete Kampf geboten wurde, wandten sie sich ab außer wenigen von ihnen. Und Allah ist allwissend über die Unrecht-Begehenden. (247) Ihr Prophet sagte zu ihnen dann: Gewiss, Allah hat euch bereits Talut als König geschickt. Sie sagten: Woher gebührt ihm die Herrschaft über uns, während wir doch mehr Berechtigung auf die Herrschaft haben, und ihm ohnehin nicht viel an Vermögen gewährt wurde? Er sagte: Gewiss, Allah erwählte ihn vor euch aus und mehrte ihn an Wissen und an Körpermasse. Und Allah gewährt SEINE Herrschaft, wem ER will. Und Allah ist allumfassend, allwissend. (248) Und ihr Prophet sagte zu ihnen: Gewiss, die Aya (Wunder) seiner Herrschaft ist, dass zu euch der Schrein kommt, in dem sich Herzensruhe von eurem Herrn befinden und ein Rest von dem, was die Familie Musas und die Familie Haruns hinterließen – von Engeln getragen. Gewiss, darin ist zweifelsohne eine Aya für euch, solltet ihr Mumin sein. (249) Und als sich Talut mit den Soldaten entfernte, sagte er: Gewiss, Allah wird euch mit einem Fluss prüfen. Wer davon trinkt, der gehört nicht zu mir, und wer es nicht kostet, dieser gehört zweifelsohne zu mir – ausgenommen derjenige, der nur eine Handvoll schöpft. Dann tranken sie davon außer wenigen von ihnen. Und als er ihn mit denjenigen mit ihm, die den Iman verinnerlicht haben, überquerte, sagten sie: Keine Kampfkraft haben wir heute gegen Dschalut und seine Soldaten. Diejenigen, die glaubten, dass sie Allah (bald) begegnen werden, sagten: Wie oft bewältigte eine kleine Gruppe eine große Gruppe mit Allahs Zustimmung! Und Allah ist mit den Dultsamen. (250) Und als sie vor Dschalut und seinen Soldaten hervortraten, sagten sie: Unser Herr! Lasse Geduld uns überkommen, mache uns standhaft und gewähre uns den Sieg über die kufr-betreibenden Leute! (251) Dann haben sie mit Allahs Zustimmung in die Flucht getrieben. Und Davud tötete Dschalut, und Allah gewährte ihm die Herrschaft und die Weisheit und lehrte ihn von dem, was ER wollte. Und würde Allah die Menschen, die einen durch die anderen nicht zurückhalten, wäre die Erde gewiss verdorben. Doch Allah ist Gunst erweisend den Geschöpfen gegenüber. (252) Diese sind Allahs Ayat, Wir lassen sie dir mit der Wahrheit vortragen. Und gewiss, du bist doch von den Gesandten. (253) Diese Gesandten, den einen von ihnen gewährten Wir Gunst den anderen gegenüber. Zu einigen von ihnen sprach Allah und andere erhöhte ER um Stellungen. Und Wir ließen Isa Ibn-Meryem, die Wunderzeichen zukommen und unterstützten ihn mit Ruhhul-qudus. Und hätte Allah es gewollt, hätten diejenigen nach ihnen den bewaffneten Kampf gegenseitig nicht geführt, nachdem zu ihnen die Zeichen gekommen waren. Doch sie wurden uneins. Also manche von ihnen haben den Iman verinnerlicht und manche von ihnen haben Kufr betrieben. Und hätte Allah es gewollt, hätten sie den bewaffneten Kampf gegenseitig nicht geführt, doch Allah macht, was ER will. (254) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Gebt vom Rizq, das Wir euch gewährt haben, bevor ein Tag kommt, an dem weder Kaufen noch Freundschaft noch Fürbitte nützt. Und die Kafir sind die wirklichen Unrecht-Begehenden. (255) Allah ist ER, es gibt keine Gottheit außer IHM, Der Lebendige (ohne Ende), Der Allverantwortliche. IHM kommt weder Schläfrigkeit noch Schlaf bei. IHM gehört, was in den Himmel und was auf Erden ist. Wer ist dieser, der bei IHM Fürsprache einlegen könnte außer mit SEINER Zustimmung? ER weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen ist, doch sie umfassen nichts von SEINEM außer dem, was Er will. Das Kursi von IHM umfasst die Himmel und die Erde, und IHM fällt es nicht schwer, sie zu bewahren. Und ER ist Der Allhöchste, Der Allerhabene. (256) Kein Zwang gilt im Din! Bereits ist das Richtige dem Falschen gegenüber deutlich geworden. Also wer dem Taghut gegenüber Kufr betreibt und den Iman an Allah verinnerlicht, der hielt sich bereits am sicheren Griff, bei dem es kein Abreißen gibt. Und Allah ist allhörend, allwisssend. (257) Allah ist der Wali derjenigen, die den Iman verinnerlicht haben. ER führt sie von den Finsternissen ins Licht. Und diejenigen, die Kufr betrieben haben, ihre Wali sind die Taghut. Sie führen sie vom Licht in die Finsternisse. Diese sind die Weggenossen des Feuers. Darin werden sie ewig sei. (258) Gewahrtest du etwa nicht denjenigen, der mit Ibrahim über seinen Herrn disputierte, da Allah ihm die Herrschaft gewährte? Als Ibrahim sagte: Mein Herr belebt und läst sterben. Er sagte: Ich belebe (ebenfalls) und lasse sterben. Ibrahim sagte: Also Allah lässt die Sonne vom Osten aufgehen, so lasse sie vom Westen aufgehen! Dann war derjenige, der Kufr betrieben hat, sprachlos verwundert. Gewiss, Allah leitet die unrecht-begehenden Leute nicht recht. (259) Oder (gewahrtest du etwa nicht) denjenigen, der an einer Ortschaft vorbeiging, während die Stützen ihrer (Häuser) dem Erdboden gleichgemacht wurden? Er sagte: Wie belebt Allah diese nach ihrem Tod? Dann ließ Allah ihn einhundert Jahre sterben, dann erweckte ER ihn auf. Wie lange hast du verweilt? Er sagte: Ich verweilte einen Tag oder den Teil eines Tages. ER sagte: Nein, sondern du hast einhundert Jahre verweilt. So schau zu deinem Essen und deinem Getränk, sie verdarben nicht. Und schau zu deinem Esel! Und Wir machen dich zweifelsohne zu einer Aya für die Menschen. Und schau zu den Knochen, wie Wir sie zusammenfügen und dann mit Fleisch überziehen. Und als es ihm deutlich wurde, sagte er: Ich weiß, dass Allah gewiss über alles allmächtig ist. (260) und (erinnere daran), als Ibrahim sagte: Mein Herr! Zeige mir, wie DU die Toten belebst. ER sagte: Hast du etwa den Iman noch nicht verinnerlicht? Er sagte: Doch, mit Sicherheit! Aber damit mein Herz Ruhe findet. ER sagte: Nimm dir vier Vögel und zerstückle sie, dann lege auf jeden Berg einen Teil von ihnen, dann rufe sie, kommen sie eilends zu dir. Und wisse, dass Allah gewiss allwürdig, allweise ist. (261) Das Gleichnis derjenigen, die ihr Vermögen fi-sabilillah ausgeben, gleicht dem Gleichnis eines Saatkorn, das sieben Ähren hervorsprießen ließ; jede Ähre trägt hundert Körner. Und Allah vervielfacht, wem ER will. Und Allah ist allumfassend, allwissend. (262) Diejenigen, die ihr Vermögen fi-sabilillah ausgeben, dann dem, was sie gaben, weder Vorhaltung noch Belästigung folgen lassen, haben ihre Belohnung bei ihrem Herrn und um sie wird es weder Angst geben, noch werden sie traurig sein. (263) Gebilligtes Wort und Vergebung sind besser als eine Sadaqa, der Belästigung folgt. Und Allah ist reichlich, allnachsichtig. (264) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Annulliert eure Sadaqa nicht durch Vorhaltung und Belästigung wie derjenige, der sein Vermögen aus Riyaa den Menschen gegenüber gibt und den Iman an Allah und den Jüngsten Tag nicht verinnerlicht. Sein Gleichnis ähnelt einem mit Erde bedeckten Felsgestein, das vom heftigen Regen getroffen wurde, und es dann glatt werden ließ. Sie finden nichts von dem, was sie erworben haben. Und Allah leitet die kufr-betreibenden Leute nicht recht. (265) Und das Gleichnis derjenigen, die ihr Vermögen strebend nach Allahs Wohlgefallen und zur Festigung ihrer Seelen ausgeben, ähnelt einen Garten auf einem Hügel, auf die Wolkenbruch niederfiel, dann sie ihre Früchte zweifach trug. Und selbst wenn kein Wolkenbruch sie trifft, dann Sprühregen. Und Allah ist dessen, was ihr tut, allsehend. (266) Wünscht sich einer von euch etwa, dass ihm ein Garten mit Dattelpalmen und Rebstöcken gehört, die von Flüssen durchflossen ist und darin er über Früchte aller Art verfügt – und ihn das Greisenalter erreichte, während er schwache Kleinkinder hat – dann traf sie ein Sturm, in dem Feuer ist, und dann verbrannte sie? Solcherart verdeutlicht Allah euch die Ayat, damit ihr nachdenkt. (267) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Gebt von den Tay-yibat dessen, was ihr erworben habt, und von dem, was Wir für euch aus der Erde hervorsprießen ließen. Und wählt nicht das Schlechte aus, um davon zu geben, und ihr werdet selbst es nicht annehmen, es sei denn, ihr drückt beide Augen zu. Und wisst, dass Allah gewiss reichlich, überreichlich belohnend ist. (268) Der Satan verspricht euch Armut und gebietet euch das Verwerfliche. Und Allah verspricht euch Vergebung von IHM und Gunst. Und Allah ist allumfassend, allwissend. (269) ER gewährt Weisheit, wem ER will. Und wem Weisheit gewährt wird, diesem wurde bereits viel Gutes gewährt. Doch nicht erinnern lassen sich außer diejenigen mit Verstand. (270) Und was ihr an Spende gebt oder euch an Gelübde auferlegt, gewiss Allah kennt es. Und für die Unrecht-Begehenden gibt es keine Beistehenden. (271) Sollt ihr die Sadaqa sichtbar machen, so ist dies gut. Doch wenn ihr sie verbergt und den Bedürftigen zukommen lasst, dann ist dies besser für euch. Und Er vergibt euch von euren gottmissfälligen Taten. Und Allah ist dessen, was ihr tut allkundig. (272) Dir obliegt nicht ihre Rechtleitung. Doch Allah leitet recht, wen ER will. Und was ihr an Gutem gebt, so ist dies für euch selbst. Und nicht gebt ihr außer im Streben nach Allahs Wohlgefallen. Und was ihr an Gutem gebt, wird euch vergütet und euch wird kein Unrecht angetan. (273) (Die Sadaqa sind) für die bedürftigen, die fi-sabilillah gehindert wurden; sie können nicht im Lande (für den Lebensunterhalt) umherreisen. Derjenige, der (sie nicht) kennt, denkt, sie seinen vermögend wegen ihres Nichtbittens. Du erkennst sie durch ihre Merkmale, sie tragen den Menschen ihre Bitte nicht aufdringlich vor. Und was immer ihr an Gutem gebt, so ist Allah gewiss darüber allwissend. (274) Diejenigen, die von ihrem Vermögen nachts und am Tage, insgeheim und öffentlich geben, diese haben ihre Belohnung bei ihrem Herrn und um sie gibt es weder Angst, noch werden sie traurig sein. (275) Diejenigen, die Riba einnehmen, stehen nicht auf außer wie derjenige aufsteht, auf dem der Satan schlägt – vor der Besessenheit. Dies weil sie sagten: Das Verkaufen ist doch genauso wie Riba. Doch Allah erklärte das Verkaufen für halal und Riba für haram. Also wem eine Ermahnung von seinem Herrn zukam, dann es unterließ, dem gehört, was er bereits (an Riba) nahm, und seine Angelegenheit unterliegt Allah. Und wer es wiederholt, diese sind die Weggenossen des Feuers. Darin werden sie ewig sein. (276) Allah lässt Riba schwinden und die Sadaqa anwachsen. Und Allah liebt nicht jeden äußerst verfehlenden Kufr-Betreibenden. (277) Gewiss, diejenigen, die den Iman verinnerlicht, gottgefällig Gutes getan, das rituelle Gebet ordnungsgemäß verrichtet und die Zakat entrichtet haben, diese haben ihre Belohnung bei ihrem Herrn und um sie gibt es weder Angst, noch werden sie traurig sein. (278) Ihr, die den Iman bekundet habt! Handelt Taqwa gemäß Allah gegenüber und verzichtet auf das Ausstehende an Riba, solltet ihr Mumin sein. (279) und solltet ihr dies nicht tun, dann wisst Bescheid über einen Krieg von Allah und Seinem Gesandten! Und wenn ihr bereut, so gehören euch (nur eure Ausgangskapitale; ihr begeht kein Unrecht und euch wird kein Unrecht angetan. (280) Und sollte er in Schwierigkeit sein, dann gilt Nachsehen bis zur Erleichterung. Und wenn ihr sie (die Schulden) als Sadaqa lasst, ist es besser für euch, wenn ihr nur wüsstet. (281) Und sucht Taqwa einem Tag gegenüber, an dem ihr zu Allah zurückgebracht werdet, dann wird jeder Seele das vergütet, was sie erworben hat. Und ihnen wird gewiss kein Unrecht angetan. (282) Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr einander eine Schuld für eine festgesetzte Frist gewährt, dann schreibt sie nieder! Und ein Schriftführer soll für euch gerecht schreiben. Und ein Schriftführer darf nicht ablehnen, zu schreiben, wie Allah es ihm lehrte. So soll er schreiben! Und der Schuldner soll diktieren, Allah gegenüber, seinem Herrn, Taqwa gemäß, schwach oder unfähig sein, selbst zu diktieren, dann soll sein Wali gerecht diktieren. Und lasst zwei Zeugen von Männern ihn (den Vertrag) bezeugen. Und sollten beide keine Männer sein, dann sollen sie eine Mann und zwei Frauen von den Zeugen sein, die ihr akzeptiert, denn sollte die eine von beiden (Frauen) sich irren, dann kann die eine die andere erinnern. Und die Zeugen dürfen nicht verweigern, wenn sie geladen werden. Und seid nicht lustlos, sie (die Schuld) niederzuschreiben, egal ob sie klein oder groß ist, bis zu ihrer Frist. Dies ist gerechter vor Allah, glaubwürdiger für das Zeugnis und näher dazu, keine Zweifel zu hegen. Ausgenommen davon – wenn es sich um einen gegenwärtigen Handel dreht, den ihr untereinander zum Abschluss bringt, dann trifft euch keine Verfehlung, wenn ihr ihn (diesen Handel) nicht niederschreibt. Und lasst es bezeugen, wenn ihr miteinander Handel betreibt. Und weder ein Schriftführer noch ein Zeuge dürfen geschädigt werden. Und solltet ihr es dennoch tun, so ist dies zweifelsohne Fisq von euch. Und handelt Taqwa gemäss Allah gegenüber! Und Allah lehrt euch. Und Allah ist über alles allwissend. (283) Und wenn ihr auf Reisen seid und keinen Schriftführer findet, dann nehmt ein Pfand! Und solltet ihr einander vertrauen, so soll derjenige, dem (die Schuld) anvertraut wurde, das ihm Anvertraute zurückgeben und Taqwa gemäss Allah gegenüber, seinem Herrn, handeln. Und verschweigt nicht das Zeugnis! Und wer es verschweigt, so ist dessen Herz gewiss voller Verfehlung. Und Allah ist über das, was ihr tut, allwissend. (284) Allah gehört, was in den Himmeln und was in der Erde ist. Und wenn ihr das, was in eurem Innern ist, offenbart oder verheimlicht, dafür wird Allah euch zur Rechenschaft ziehen, dann vergibt ER wem ER will, und peinigt, wen Er will. Und Allah ist über alles allmächtig. (285) Der Gesandte hat den Iman an das verinnerlicht, was ihm von seinem Herrn hinabgesandt wurde, ebenso die Mumin. Sie alle haben den Iman verinnerlicht an Allah, an Seine Engel, An Seine Schriften und an Seine Gesandten: Wir machen keinen Unterschied bei keinem Seiner Gesandten. Und sie sagten: Wir haben gehört und gehorcht; (gewähre uns) Deine Vergebung, unser Herr! Und zu Dir ist das Werden. (286) Allah erlegt einer Seele nichts auf, außer was sie vermag. Ihr gebührt, was sie erworben, und ihr obliegt, was sie sich angeeignet hat. Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir vergessen oder Fehler begangen haben! Unser Herr, erlegt uns keine schweren Verpflichtungen auf, wie DU es denjenigen vor uns auferlegtest! Unser Herr, und gebiete uns nicht, was wir nicht vermögen, erlasse uns vergib uns und erbarme Dich unser! Du bist Unser Schutzherr, so leite uns Beistand gegen die kufr-betreibenden Leute! Ende der Sure 2 |