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Sure 109  Al-Kafirun

Die Glaubensverweigerer

Bismil-lahir-rahmanir-rahim

(1) Sprich: Ihr Kafir!
(2) Ich diene nicht dem, was ihr dient
(3) und ihr seid nicht Diener dessen, DEM ich diene.
(4) Und ich bin nicht Diener dessen, was ihr dient,
(5) und ihr seid nicht Diener dessen, DEM ich diene.
(6) Euch ist euere Religion und mir ist mein Din.


 
 
Erläuterung zur Sure 109

Die Sure wurde in Mekka offenbart. Die Kafirun wollten nicht wahrhaben, dass Muhammed (s.s.a.) den Einen und Einzigen Gott verkündete. So schlugen sie ihn vor, wenn du unsere Götter akzeptierst, so akzeptieren wir auch deinen Gott. Allah macht den Kafirs klar, wenn es um die Wahrheit geht, kann man sich auf keine Kompromisse einlassen. Religion und Glaube sind eine Sache der persönlichen Überzeugung. Das erkennen des lebendigen Gottes sollte aus einem reinen und aufrichtigen Glauben hervorgehen.

Wer zum Islam aufruft, der sollte sich vollkommen befreit haben von der Unwissenheit. Weder Kompromisse noch Entgegenkommen kann es zwischen dem Islam und der Unwissenheit geben. Es muss jeden Nicht-Muslimen klar sein, das der Islam niemals auf wackeligeer, zweideutiger Grundlage aufgerichtet werden kann, sondern auf Standfestigkeit, Offenheit und Zuverlässigkeit. So wie diese Sure sagt: ...euch euer Glaube und mir mein Glaube!

Zu Kafirun zählen alle, die den Islam nicht angehören. Kafir heißt nicht, dass derjenige nicht an Gott glaubt, sondern das er nicht an die Botschaft des Qur'an glaubt. Ein Christ ist demnach genauso ein Kafir, wie ein Buddhist, oder ein Atheist. Der Christ glaubt an Gott, bleibt aber bei seinen Glaubensverständnis, während der Atheist, Gott gänzlich ablehnt. 

Wer von der Botschaft des Islams vernimmt, und es trotzdem ablehnt, der ist ein Kafir. Es gibt keinen Zwang zum Islam, so ein Vers im Qur'an. Es möge der Mensch daher seinen Weg wählen, doch soll er nicht vergessen, das er eines Tages vor Allah, für seine ablehnende Haltung, Rechenschaft ablegen muss. Sonach hat der Mensch zwar den freien Willen, zur Ablehnung von Allahs Geboten, wird aber dafür nach dem Tode zur Rechenschaft gezogen, was für viele die ewige Hölle bedeuten wird. Die Freiheit zusagen, ich will nicht nach Gottes Geboten leben, die hat der Mensch nicht. Dafür wurde er auch nicht geschaffen. Er kann nur diese Willensfreiheit ausnutzen, weil Allah auch dafür das Paradies und die Hölle geschaffen hat. Wer jetzt auf diese Erde meint, ihn gehe der Glaube nichts an, der hat das große Nachsehen im Jenseits.

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