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Sure 100  Al-Adiyat

Die Dahinrennenden (oder) Die Rennenden

Bismil-lahir-rahmanir-rahim

(1) Bei den schnaubenden Rennenden,
(2) dann den Funken-Schlagenden,
(3) dann den am Morgen Anstürmenden
(4) dann wirbelten sie damit Staub auf,
(5) dann drangen sie damit in die Mitte der Gegner ein!
(6) Gewiß, der Mensch ist seinem Herrn gegenüber doch undankbar.
(7) und gewiß, er (selbst) ist darüber doch ein Zeuge.
(8) und gewiß, er ist doch der Liebe von Gut gegenüber besessen.
(9) Weiß er etwa nicht, wenn das, was von den Gräbern aufgeweckt wird
(10) und zum Vorscheinen kommt, was in den Brüsten ist,
(11) dass gewiß ihr Herr über sie an diesem Tag doch allkundig ist?


 
 
Erläuterrung zur Sure 100

Dies ist eine der frühesten mekkanischen Suren.Sie handelt von der Undankbarkeit, Bedeutungslosigkeit und Unwissenheit des durch Sündhaftigkeit verdorbenen Menschen.

Die Erzählung in dieser Sure soll den Menschen zu denken geben. Wie doch die Pferde ihren Reitern gehorsam leisten. Ihnen kümnert
die Waffen der Feinde nicht. Sie reiten drauflos und wirbeln Staub auf, der den Feind ängstigen soll.

Zeigt der Mensch seinen Herrn gegenüber auch solche Treue? Die meisten zeigen das Gegenteil, er beweist dies durch seine Taten. 
Die meisten Menschen sind ganz und gar dem Streben nach Geld und vergänglichen Dingen erlegen. Die meisten Seelen haben keine
geistige Ausrichtung, sondern Ziellos wirbel sie Staub, für ihre schlechten Neigungen auf und geben sich so der geistigen Vernichtung preis.

Aber die Gläubigen verhalten sich zu Allah, wie das Pferd zum Reiter. Unter den Banner des Din, stehen sie Treu zu ihrer Überzeugung.
Ihr Ruf nach Gerechtigkeit versetzt die Achtlosen in Angst. Doch Allah ist dem Kundig, was sie in ihren Herzen haben. Den Achtlosen bleibt nur die Erinnerung an die Wiederauferstehung. Ihr Heilmittel für ihre Undankbarkeit, ihre Gier und ihr Geiz, ist die Bestrafung am Jüngsten Tag. Ein jeder erkennt dann, wie nutzlos er sich den weltlichen Hingegeben hat. Doch dann ist es zu spät.

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